DEL

Goalie Lars Weibel fühlt sich wohl in Köln

Lars Weibel spielt mit 35 Jahren erstmals im Ausland

Lars Weibel spielt mit 35 Jahren erstmals im Ausland

Wenn Lars Weibel am Donnerstag mit den Kölner Haien auswärts gegen Iserlohn in die DEL-Saison startet, wird er erstmals nicht ein Trikot eines Schweizer Klubs tragen. Als zweiter Schweizer Goalie nach Reto Pavoni spielt er in Deutschland.

Rapperswil (NLB), Biel, Lugano, Davos und zuletzt während fünf Jahren Zug hiessen die Stationen in der Karriere von Weibel. Letzte Saison geriet er in Zug arg in Kritik. Im Frühling wurde der 35-Jährige von den Innerschweizern schliesslich ausgemustert. Wie Pavoni zwischen 2006 und 2008 bei Krefeld, erhält der ehemalige Schweizer Internationale im Herbst seiner Karriere nun eine Chance in der höchsten Liga Deutschlands. Und Weibel gefällt es in Köln offenbar gut: "Ich fühle mich schon jetzt als Kölner", sagte er gegenüber deutschen Medien. "Meine ersten Eindrücke waren sehr positiv, von Köln als Stadt, aber auch von den Haien."

Ähnlich wie in der NLA haben auch zahlreiche DEL-Klubs mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen. So zog sich Duisburg aus der obersten Liga zurück, so dass nur 15 Teams die Saison 2009/2010 bestreiten. Als Favoriten auf den Titel gelten Titelverteidiger Eisbären Berlin und Adler Mannheim, der wirtschaftlich stärkste Klub der Liga.

Nach 60 Runden qualifizieren sich die ersten sechs direkt für die Playoffs, die Teams auf den Rängen 7 bis 10 ermitteln in sogenannten Vorplayoffs die zwei weiteren Viertelfinal-Teilnehmer.

Die DEL-Klubs der Saison 2009/2010: Augsburg, Düsseldorf, Hamburg, Ingolstadt, Kassel, Köln, Nürnberg, Wolfsburg, Berlin, Frankfurt, Hannover, Iserlohn, Krefeld, Mannheim, Straubing.

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