Spitzensport und Studium

«Genügend» interessiert Noemi Zbären nicht

Köpfchen und schnelle Beine: Noemi Zbären (Archiv)

Köpfchen und schnelle Beine: Noemi Zbären (Archiv)

«Nur genügend war für mich noch nie genug, schon als Kind nicht.» Das sagt die 20-jährige Hürdenläuferin Noemi Zbären. Während andere ihr ganze Energie in den Spitzensport stecken, studiert die Emmentalerin «nebenbei» Biochemie - und läuft dennoch Bestzeiten.

Der Alltag der 20-Jährigen lässt manchen leer schlucken, wie die "Schweizer Illustrierte" in ihrem EM-Spezial schrieb. Zbären wendet 44 Stunden wöchentlich für ihr Studium auf. Die 6 Stunden Training pro Woche erscheinen direkt mickrig dagegen. "Ich bin ein Mensch, der seinen Kopf jederzeit fordern muss", erklärt die junge Frau.

Wie ihre Pläne nach dem Studienabschluss aussehen, weiss die Langnauerin genau: "Danach will ich doktorieren und in die Forschung einsteigen." Vorerst aber steht der Sport im Fokus: Zbären startet im August an der Leichtathletik-EM in Zürich.

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