Fussballer in Drogen-Schmuggel involviert

Die Polizei fand in einem Container 600 Kilogramm Kokain

Die Polizei fand in einem Container 600 Kilogramm Kokain

Drei Fussballer und zwei Spielervermittler stehen in Spanien im Verdacht, einer Bande von Drogenschmugglern angehört zu haben.

Wie die Polizei am Donnerstag in Madrid mitteilte, wurden insgesamt elf Verdächtige festgenommen. Darunter waren ein aktiver Profi des Madrider Zweitligavereins Rayo Vallecano sowie zwei Ex-Spieler von Hércules de Alicante und Athletic Bilbao. Der Chef der Bande soll nach Angaben der Ermittler ein aus Serbien stammender Franzose sein, der als Spielervermittler eine Lizenz des Fussball-Weltverbands FIFA besitzt.

Die Polizei legt den Festgenommenen zur Last, in einem Container 600 Kilogramm Kokain von Argentinien in die spanische Hauptstadt geschmuggelt zu haben. Das Rauschgift mit einem Schwarzmarktwert von über 20 Millionen Euro war die bislang grösste Menge, die in Madrid sichergestellt wurde.

Die Bande hatte nach Angaben der Ermittler wie ein Investitionsfonds gearbeitet. Mitglieder hatten in Fussballer-Kreisen nach "Anlegern" gesucht, die sich an der Finanzierung der Schmuggelaktion beteiligen wollten.

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