Weil er schon manches Elend selbst gesehen habe, sei es ihm ein Bedürfnis, sich für notleidende Kinder zu engagieren, sagte er gegenüber der Nachrichtenagentur dpa.

"Früher - Anfang der 90er und Ende der 90er Jahre - war ich zweimal auch in Tansania bei Waisenkindern", erzählte Löw. "Da habe ich gesehen, wie hilflos manchmal die kleinen Kinder sind. Die vielleicht gerade abgelegt wurden am Strassenrand, die auch krank sind, die Aids haben und um die sich niemand kümmert."

Nach Angaben des Kinderhilfswerks Plan International Deutschland besteht Löws Patenschaft für einen Jungen und ein Mädchen in Ghana seit 2010. Im gleichen Jahr unterstützte der Bundestrainer zudem ein Projekt, bei dem in Ruanda zwei Sportplätze für Grundschulen gebaut und Schulmannschaften mit Trikots und Fussbällen ausgestattet wurden.