Buemi
Für Buemi wird’s eng: Wohl keine Formel 1 Rückkehr für den Schweizer

Die Wahrscheinlichkeit, dass Sébastien Buemi 2013 als Stammfahrer in die Formel 1 zurückkehrt, wird immer geringer. Aller Voraussicht nach wird nicht Buemi, sondern Adrian Sutil bei Force-India Nachfolger von Nico Hülkenberg.

Marco Huwyler
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Die Luft für ein Cockpit in der Formel 1 ist dünn geworden: Sébastien Buemi beäugt sorgenvoll die Entwicklung der Fahrersituation in der Formel 1.

Die Luft für ein Cockpit in der Formel 1 ist dünn geworden: Sébastien Buemi beäugt sorgenvoll die Entwicklung der Fahrersituation in der Formel 1.

Nach Angaben der indischen Nachrichtenagentur IANS, soll Force-India kurz vor der Unterschrift mit dem derzeit vertragslosen deutschen Piloten stehen und den Wechsel noch diese Woche verkünden. «Wir verhandeln mit Force-India und hoffen auf eine baldige Entscheidung», bestätigte Sutils Manager Manfred Zimmermann gegenüber dem deutschen Nachrichtendienst SID.

Der Schweizer Sébastien Buemi war in den letzten Wochen und Monaten ebenfalls als Aspirant auf den seit dem Abgang von Nico Hülkenberg zu Sauber frei gewordenen Sitz bei Force-India gehandelt worden. Der Waadtländer war letzte Saison nach drei Formel 1 Jahren lediglich Test- und Ersatzfahrer bei Red Bull Racing gewesen und hoffte nächste Saison auf eine Rückkehr als Stammpilot.

Diese wird nun aber immer unwahrscheinlicher. Bestätigt sich die Personalie Sutil, blieben für 2013 nur noch drei von 22 Formel 1 Cockpits vakant. Neben Force-India haben lediglich Lotus Renault, Caterham und Marussia noch nicht beide Fahrer für die neue Saison bestätigt.

Laut IANS soll sich Force-India zuletzt neben Sutil vor allem mit Kamui Kobayashi und Bruno Senna beschäftigt, letztendlich aber für Sutil entschieden haben. Zuvor hatte Teamchef Mallya schon mehrfach öffentlich erklärt, dass er in Adrian Sutil einen geeigneten Nachfolger für Nico Hülkenberg sehen würde. Der Deutsche sei «schon immer ein sehr schneller Fahrer» gewesen, so Mallya: «Ja, er war ein Jahr raus aus der Formel 1. Ich glaube aber nicht, dass dies ein grosser Nachteil ist.»

Für den 29-jährigen Sutil wird es eine unverhoffte Rückkehr in die Formel 1 und zu seinem Stammteam. Sutil hatte nahezu seine gesamte Karriere bei Force-India verbracht, bevor er im Vorjahr von Nico Hülkenberg abgelöst geworden war. Nun erhält er aller Voraussicht nach eine zweite Chance.

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