Den Siegtreffer erzielte Mark Mowers nur acht Sekunden nach der zweite Pause. Zu Beginn hatte wenig auf einen Freiburger Sieg hingedeutet. Zug, bei dem der neu verpflichtete Verteidiger Josef Boumedienne (Sd/Fi) sein Debüt gab, übernahm schnell die Initiative und lag nach 20 Minuten verdient 2:0 in Führung - obwohl der Führungstreffer durch Thomas Rüfenacht (12.) ein Eigentor von Gaëtan Voisard war.

Im Mitteldrittel präsentierte sich die Partie dann von einer völlig anderen Seite. Fribourg glich durch einen Doppelschlag von Julien Sprunger und PostFinance-Topskorer Serge Aubin (29./31.) aus. Für Fribourg war es nach drei Niederlagen der erste Sieg im neuen Jahr.

Fribourg - Zug 3:2 (0:2, 2:0, 1:0)

St-Léonard. - 7000 Zuschauer (ausverkauft). - SR Reiber/Stricker, Mauron/Schmid. -- Tore: 12. Rüfenacht (Duri Camichel, Di Pietro) 0:1. 18. Holden (Fabian Lüthi, Björn Christen) 0:2. 29. Sprunger (Benjamin Plüss) 1:2. 31. Aubin (Heins, Jeannin/Ausschluss Schefer, Holden) 2:2. 41. (40:08) Mowers (Lachmatow, Aubin) 3:2. - Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Fribourg, 5mal 2 Minuten gegen Zug. - PostFinance-Topskorer: Aubin; Holden.

Fribourg: Caron; Ngoy, Leuenberger; Marc Abplanalp, Birbaum; Heins, Collenberg; Lukas Gerber, Voisard; Mowers, Aubin, Lachmatow; Casutt, Jeannin, Knoepfli; Sprunger, Hasani, Benjamin Plüss; Leblanc, Botter, Lauper.

Zug: Markkanen; Boumedienne, Dupont; Diaz, Patrick Fischer; Kress, Snell; Rüfenacht, Duri Camichel, Di Pietro; Fabian Schnyder, Holden, Damien Brunner; Björn Christen, Oppliger, Corsin Camichel; Schefer, Steinmann, Fabian Lüthi.

Bemerkungen: Fribourg ohne Wirz, Bykow (beide verletzt), Ouellet (krank) und Loeffel (überzählig), Zug ohne Blaser (verletzt), McTavish (rekonvaleszent), Zurkirchen, Loichat und Jannick Fischer (alle U20-Nati). Pfostenschuss Holden (21.). Timeout Fribourg (57:27), Timeout Zug (58:26), danach ohne Torhüter.