EM-Endrunde 2016

Frankreich erhielt den Zuschlag

Frankreich erhält EM-Zuschlag

Frankreich erhält EM-Zuschlag

Die EM-Endrunde 2016 findet wie erwartet in Frankreich statt.

Die Franzosen präsentierten das stärkste Dossier und erhielten vom UEFA-Exekutivkomitee in Genf den Vorzug gegenüber Italien und der Türkei.

Das Turnier 2016 wird erstmals mit 24 Mannschaften durchgeführt. 1984, als letztmals die EM-Endrunde in Frankreich stattfand, nahmen lediglich acht Teams teil. Die französische Regierung steht geschlossen hinter dem Projekt. Dies bekräftigte Staatspräsident Nicolas Sarkozy in seiner 30-minütigen Rede vor der UEFA-Exekutive. Er war eigens dafür nach Genf gereist - ein kluger Schachzug der Franzosen.

Die französische Regierung wird für die EM viel Geld in die Hand nehmen. Rund 1,7 Milliarden Euro sollen in den Bau bzw. die Renovation der zwölf EM-Stadien sowie in die Infrastruktur der Spielorte fliessen. In Lyon, Bordeaux, Lille und Nizza sollen neue Stadien gebaut werden. In anderern Städten sollen die Arenen teilweise komplett renoviert werden.

Frankreich wird zum vierten Mal ein grosses Fussball-Turnier ausrichten. 1938 und 1998 fand die WM im Hexagon statt, 1960 und 1984 war es die EM-Endrunde. Bei den letzten zwei Turnieren im eigenen Land, 1984 und 1998, stand die "Equipe tricolore" am Ende als Sieger zuoberst auf dem Podest.

Die zwölf Spielorte: St-Denis, Paris, Marseille, Lyon, Bordeaux, Lille, Toulouse, Nizza, St-Etienne, Lens, Strassburg, Nancy.

Meistgesehen

Artboard 1