Montreal

Federers Revanche gegen Wawrinka

Federer auch in Montreal in Jubelpose

Federer auch in Montreal in Jubelpose

Nach einem 6:3, 7:6 über Stanislas Wawrinka steht Roger Federer in Montreal in den Viertelfinals - wie alle anderen Top-8-Spieler auch.

Federer gelang die erfolgreiche Revanche für die überraschende 4:6, 5:7-Niederlage gegen den Landsmann im April in Monte Carlo. Der Weltranglisten-Erste dominierte den ersten Satz, geriet dann aber gegen Wawrinka erneut in Schwierigkeiten. Stan führte im zweiten Satz mit 3:0, musste später aber Federer das Re-Break zugestehen. Im Tiebreak vergab Roger Federer vier Matchbälle hintereinander (vom 6:1 zum 6:5), ehe er nach 106 Minuten mit einem Mini-Break zum 7:5 die Partie beendete.

Roger Federer trifft am Freitagabend (zirka 21 Uhr Schweizer Zeit) auf den Franzosen Jo-Wilfried Tsonga (ATP 7), gegen den er das bislang einzige Duell vor einem Jahr in Madrid in der Halle klar gewonnen hat. Federer gibt sich für den weiteren Turnierverlauf zuversichtlich, denn "gegen Stan (Wawrinka) spielte ich doch schon viel besser als in der Startrunde gegen Frederic Niemeyer. Es war viel mehr Rhythmus im Spiel".

Wawrinka trauerte derweil seinen Chancen nach. Er besiegte zwar im Frühling in Monaco Federer, verlor daneben aber im letzten halben Jahr alle Vergleiche gegen Top-8-Spieler. Und bei allen Vergleichen gegen Federer, Nadal, Murray, Djokovic, Del Potro, Roddick oder Dawydenko erspielte sich Wawrinka teils grosse Möglichkeiten. Wawrinka: "Schade für mich, dass ich den Breakvorsprung im zweiten Satz nicht etwas länger halten konnte. Aber immerhin habe ich diese Woche stark gespielt. Das macht Mut für die nächsten Turniere."

Die nächste Station - nicht nur für Wawrinka - ist das Masters-1000-Turnier in Cincinnati nächste Woche; danach beginnt in zwei Wochen das US Open. Die Favoriten scheinen für das letzte Grand-Slam-Turnier der Saison bereits jetzt gerüstet: Zum ersten Mal seit 1973 stehen die Top-8 der Weltrangliste geschlossen in den Viertelfinals eines Turniers.

Rafael Nadal, der in der Startrunde noch von der Aufgabe von David Ferrer profitiert hatte, bekundete beim 6:3, 6:2 über Philipp Petzschner (ATP 45) nicht die geringsten Probleme. "Aber ich benötige noch ein paar Spiele, um den Wettkampfrhythmus wieder zu finden", so Nadal, der wegen Knieproblemen vor Montreal zweieinhalb Monate hatte pausieren müssen.

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