In der Neuauflage des letztjährigen Finals unterlag der Weltranglisten-Erste dem Spanier Rafael Nadal 4:6, 6:7 (5:7).

Die Niederlage war für Federer ärgerlich, denn er war keineswegs der schlechtere Spieler. Der Baselbieter gewann insgesamt nur einen Punkt weniger (84:85) als Nadal. Doch in den entscheidenden Phasen unterliefen ihm einige unerzwungene Fehler zu viel. So konnte er im ersten Satz beim Stand von 4:5 mit je einem Vor- und Rückhand-Fehler sowie zwei missglückten Returns vier Breakbälle nicht verwerten. Und im Tie-Break verspielte er eine 4:2-Führung, wobei er nach dem 4:3 drei unerzwungene Fehler in Serie machte. Beim zweiten Matchball Nadals bekundete er zudem Pech, weil ein Ball versprang. Und so musste er sich dem Einheimischen nach 2:10 Stunden im 21. Duell zum 14. Mal geschlagen geben, zum 12. Mal in einem Final.

Federer und Nadal hatten sich in Madrid bereits im vergangenen Jahr im Final gegenüber gestanden - es war das letzte Aufeinandertreffen der beiden besten Tennisspielern der letzten Jahre. Damals setzte sich der Schweizer 6:4, 6:4 durch, nachdem Nadal zuvor 33 Partien in Serie (inklusive Davis Cup) auf seiner Lieblingsunterlage für sich entschieden hatte.