French Open in Paris

Federer und Wawrinka ohne Satzverlust weiter

Roger Federer

Roger Federer

Am French Open in Paris kommt es am Sonntag zu einem Schweizer Duell in den Achtelfinals.

Roger Federer (ATP 1) und Stanislas Wawrinka (ATP 24) qualifizierten sich ohne Satzverlust für die Runde der besten 16 und treffen nun erstmals an einem Grand-Slam-Turnier aufeinander. Das letzte Duell der beiden entschied der Titelverteidiger in Roland Garros vor zwei Wochen in den Achtelfinals von Madrid in zwei Sätzen für sich.

Mit einem nie gefährdeten 6:4, 6:0, 6:4-Erfolg gegen den deutschen Qualifikanten Julian Reister (ATP 165) schaffte Federer zum sechsten Mal in Folge den Achtelfinal-Einzug an der Porte d'Auteuil. Erstmals drei Runden überstand Wawrinka, der den Italiener Fabio Fognini 6:3, 6:4, 6:1 bezwang.

Federer brauchte bei strahlendem Sonnenschein auf dem Court Suzanne Lenglen nur 93 Minuten, bis seine sechste Achtelfinal-Teilnahme in Folge in Paris feststand. Einzig in der Startphase konnte der Norddeutsche, der erstmals an einem Grand-Slam-Turnier teilnahm, einigermassen mit dem Schweizer mithalten, da dieser die ersten sieben Breakbälle vergab.

Nach dem ersten Servicedurchbruch zum 5:4 machte der Schweizer aber kurzen Prozess. Den zweiten Durchgang entschied er in nur 18 Minuten 6:0 für sich, wobei er Reister bei dessem Aufschlag nur einen Punkt zugestand. Im dritten Satz reichte Federer ein Break, um die Entscheidung herbeizuführen. Der Weltranglisten-Erste, der keinen Breakball abzuwehren hatte, ist damit auch nach dem dritten Spiel noch ohne Satzverlust.

Ähnlich souverän wie Federer löste auch Wawrinka seine Aufgabe gegen Fognini. Nur zu Beginn des zweiten Satzes geriet er kurz in Rücklage, als er sein bisher einziges Break des ganzen Turniers kassierte. Der Romand schaffte aber kurze Zeit später das Rebreak und verwertete beim Stand von 5:4 mit einem Return auf die Linie seine erste Chance zur 2:0-Satzführung.

Wawrinka steht zum fünften Mal in einem Achtelfinal eines Major-Turniers. Je zweimal am US Open (2007, 2008) und in Wimbledon (2008, 2009) schied er aber in der Runde der letzten 16 jeweils aus.

Meistgesehen

Artboard 1