Federer, der erstmals in seiner Karriere als Titelverteidiger in Roland Garros antritt, startete auf dem Centre Court mit einem 6:4, 6:1, 6:2-Sieg gegen Peter Luczak (Au) in das Turnier. Keine Blösse gab sich auch Wawrinka, der den Tschechen Jan Hajek (ATP 75) in 94 Minuten problemlos 6:1, 6:3, 6:3 bezwang. Die Gegner in der nächsten Runde sind Alejandro Falla (Kol/ATP 70), der die zwei bisherigen Partien gegen Federer verloren hat, und Andreas Beck (De/ATP 74), der Gstaad-Finalist von 2009.

Luczak erwies sich wie erwartet als nicht allzu grosse Hürde für Federer, der erst zum zweiten Mal in den letzten neun Jahren ohne Turniersieg auf Sand nach Paris gereist war. Bis zum 4:5 konnte der Australier mithalten, dann gelang dem Schweizer das erste Break zum Satzgewinn. Danach spielte er befreit auf und durchbrach in regelmässigen Abständen den Aufschlag seines Gegners. Bei eigenem Service geriet er nur einmal, zu Beginn des zweiten Satzes, in Gefahr.

Vor Federers Auftritt knüpfte Wawrinka auf einem Nebenplatz in seinem ersten Duell mit Hajek an seine bisher guten Leistungen in diesem Frühjahr an. Mit einem Blitzstart ging der Schweizer sogleich 3:0 in Führung, für den Gewinn der ersten beiden Durchgänge benötigte er weniger als eine Stunde. Erst im dritten Satz hatte Wawrinka mehr zu kämpfen und musste erstmals Breakbälle abwehren. Das entscheide Break gelang ihm zum 5:3, danach servierte er souverän aus.