ATP-Masters in London

Federer sichert Nummer 1, Halbfinal noch nicht

Roger Federer bleibt die Weltnummer 1

Roger Federer bleibt die Weltnummer 1

Roger Federer gewann an den ATP World Tour Finals in London auch das zweite Einzel nach Satzrückstand.

Federer rang Andy Murray in 1:57 Stunden 3:6, 6:3, 6:1 nieder.

Dank des zweiten Sieges am Masters realisierte ein Federer ein riesiges Ziel. Nach 2004 bis 2007 beendet er zum fünften Mal eine Saison als Nummer 1 der Welt. Nur Ivan Lendl schaffte 1989 ebenfalls die Rückkehr auf den Thron, nachdem er im vorangegangenen Jahr von Mats Wilander überflügelt worden war. Ansonsten galt für alle enttrohnten Nummern 1: "They never come back", sie kehren nie mehr an die Spitze zurück.

Die Nummer 1 am Jahresende hat Roger Federer auf sicher, die Halbfinal-Qualifikation in London trotz zwei Siegen aber noch nicht. Roger Federer würde die Halbfinals verpassen, wenn er am Donnerstag im letzten Gruppenspiel US-Open-Sieger Juan Martin Del Potro in zwei Sätzen unterliegen würde und Andy Murray gegen Fernando Verdasco siegte. Bislang wurden alle vier Partien in der Gruppe A erst im dritten Satz entschieden.

Den vierten Sieg im zehnten Duell mit Andy Murray musste sich Roger Federer erdauern. Der 27-jährige Basler erwischte zwar einen Traumstart und begann mit einem Aufschlag-Durchbruch zum 1:0, gab das Spieldiktat aber umgehend wieder aus den Händen. Murray schaffte zwei Breaks (zum 1:1 und 4:2) und gewann den ersten Satz 6:3. Anders als am Sonntag gegen Fernando Verdasco wurde Federer diesmal aber in keine bedrohliche Situation befördert. Die ersten drei Aufschlagspiele im zweiten Satz gewann Federer alle zu Null, ehe ihm zum 4:2 wieder ein Break gelang. Andy Murray erspielte sich bis zum Schluss keinen Breakball mehr. Im Entscheidungssatz machte Federer innerhalb weniger als 20 Minuten aus einem 0:1 ein 6:1.

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