French Open

Federer mit viel Mühe weiter

Roger Federer

Roger Federer

Mit viel mehr Mühe als erwartet ist Roger Federer in die 3. Runde des French Open eingezogen.

Der Baselbieter befand sich in arger Schieflage, ehe er sich gegen José Acasuso doch noch 7:6 (10:8), 5:7, 7:6 (7:2), 6:2 durchsetzte.

Dass Federer den Matchball "schon" nach 3:25 Stunden verwerten würde, hätte rund 45 Minuten vorher wohl niemand erwartet. Acasuso führte im dritten Satz mit 5:1 und schien angesichts der Doppelbreak-Führung dem Satzvorsprung sehr nahe. Die Nummer 45 der Weltrangliste konnte einen Satzball aber nicht verwerten und so kämpfte sich Federer bis hin zum Gewinn des Tiebreaks zurück. Verständlich, dass danach der Widerstand gebrochen war, hatte doch Acasuso schon im ersten Durchgang vier Satzbälle nicht nutzen können.

Der grossgewachsene Argentinier forderte Federer alles ab und zeigte nur selten Ansätze zu einem "Zitterhändchen". Der Weltranglisten-Zweite tat sich hingegen mit dem Finden des Rhythmus lange schwer und retournierte vor allem ungewohnt schlecht.

Federer war sich nach der Partie der überstandenen Gefahr bewusst: "Die ersten drei Sätze hätten in beide Richtungen gehen können." Drittrundengegner Federers ist am Samstag Paul-Henri Mathieu (Fr/32). Gegen den Gstaad-Sieger 2007 hat Federer alle bisherigen drei Partien und sieben Sätze gewonnen.

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