French Open

Federer kämpft auch Del Potro nieder

Roger Federer sicherte sich den Final-Einzug in extremis.

Roger Federer steht im Final von Paris

Roger Federer sicherte sich den Final-Einzug in extremis.

Roger Federer steht im French-Open-Final. Federer kämpfte im Halbfinal Juan Martin Del Potro 3:6, 7:6 (7:1), 2:6, 6:1, 6:4 nieder.

Zum wiederholten Mal am diesjährigen French Open hatte Roger Federer die Niederlage vor Augen. Juan Martin Del Potro führte zweimal mit einem Satz Vorsprung und dominierte die Partie mit einer grandiosen Leistung 140 Minuten lang. Nach zweieinhalb Stunden fand der Schweizer aber endlich den Schlüssel zum Sieg - in Form von besseren und vor allem aggressiver geschlagenen Returns. Roger Federer realisierte zum 3:1 im vierten Satz endlich sein erstes Break, worauf sich bei ihm der Knoten löste.

In der Folge beendete Federer die Partie im grossen Stil: Er gewann vom 1:1 im vierten Satz bis zum 2:0 im fünften Durchgang sieben Games hintereinander und ging so erstmals in Führung. Del Potro schaffte vom 1:3 zum 3:3 zwar nochmals den Ausgleich; Federer realisierte aber im Gegenzug das Break zum 4:3, das er in der Folge erfolgreich verteidigte.

Nach drei Stunden und 28 Minuten verwertete Federer den zweiten Matchball. Den Sieg feierte er mit vier freudigen Hüpfern am Netz.

Nur der Schwede Robin Söderling (6:3, 7:5, 5:7, 4:6, 6:4 gegen Fernando Gonzalez) die Nummer 25 der Weltrangliste, kann Federers Totaltriumph in Paris und den Karrieren-Grand-Slam des Baslers nun noch verhindern. Federer und Söderling stehen sich am Sonntagnachmittag um 15.00 Uhr zum zehnten Mal gegenüber; die vorausgegangenen neun Duelle gewann alle der Schweizer. Dass dies nur wenig zu bedeuten hat, bewies der Halbfinal: Auch Del Potro hatte bis am Freitag gegen Federer noch keinen Satz gewonnen.

Siege an allen vier Grand-Slam-Turnieren errangen bei den Männern erst Fred Perry, Don Budge, Rod Laver, Roy Emerson und als einziger in der Neuzeit Andre Agassi.

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