Australian Open

Federer: «Ich erwarte noch mehr von mir»

Roger Federer

Roger Federer

Roger Federer drehte in Melbourne erstmals auf. Der Basler deklassierte im Achtelfinal Lleyton Hewitt 6:2, 6:3, 6:4. Und zwar im Eiltempo. Und nach dem Matches wird mit den Zwillingen spaziert.

Nur in der ersten Viertelstunde (bis zum 2:2) und im Finish vermochte Lleyton Hewitt seine Vorsätze einigermassen umzusetzen. Insgesamt liess Roger Federer dem Australier aber keine Chance: Er gewann nach dem 2:2 im ersten Satz acht der nächsten neun Games, zog so auf 6:2, 4:1 davon und provozierte so schon früh die Vorentscheidung.

Erstmals im Turnier gelangen Federer mehr Gewinnschläge (49) als unerzwungene Fehler (27). Ausserdem überzeugte der Weltranglisten-Erste zumindest bis Mitte des dritten Satzes auch mit dem Aufschlag wieder. Federer hat in Melbourne nun zwölf Sätze hintereinander gewonnen; in den letzten zehn liess er nur noch ein Break zu.

In den Viertelfinals trifft Federer am Mittwoch auf Nikolai Dawydenko, den er zwar schon 12 Mal besiegte, gegen den er aber zuletzt am Masters in London (im November 2009) und in Doha (im Januar 2010) zweimal in Halbfinals verlor.

Laut «20 minuten» geniesst Federer aber erst den freien Tag mit seiner Familie. «Wenn die Kleinen im nächsten Jahr laufen können, besuchen wir vielleicht den Zoo. In diesem Jahr werden wir wohl einfach etwas spazieren gehen.»

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