Aus aus eigener Kraft kann der Schweizer Meister die CL-Achtelfinals nicht mehr schaffen.

Alex Frei (69.) und Xherdan Shaqiri (83.) verkürzten gegen die AS Roma in der letzten halben Stunde zwei Mal, doch am Ende wurde die Leistungssteigerung der Basler nach der Pause nicht mit einem Punkt belohnt.

Und so geht es in drei Wochen, beim nächsten Auftritt in der Champions League zuhause gegen Cluj, primär darum, einen Schritt Richtung Platz 3 zu machen. Der Rückstand auf die AS Roma beträgt nach dieser dritten Niederlage im vierten Spiel drei Punkte.

Starke Startviertelstunde

Der FC Basel hatte das Spiel gut begonnen. Er kam zwischen der 11. und 14. Minute durch Benjamin Huggel und Marco Streller zu zwei hervorragenden Chancen, doch am Ende der bemerkenswerten Startviertelstunde stand es nicht 1:0, sondern 0:1.

Mirko Vucinic war nach einem Steilpass durchgebrochen, wurde zwar abgedrängt, doch kam der Ball zum Franzosen Jérémy Ménez, der von der Strafraumgrenze einschob.

Passive Römer

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Nur zehn Minuten später führten die Römer 2:0. Valentin Stocker hatte Arne Riise auf etwas unbeholfene Art zu Fall gebracht – und Francesco Totti verwertete den Penalty. Es war der erste Treffer des Römer Captains in einem Wettbewerbsspiel seit dem 9. Mai.

Die AS Roma war damit gut bedient. Sie trat in Basel nicht auf wie ein Team, das das Messer am Hals hat. Die Italiener wirkten wenig motiviert, ihr Spiel liess Tempo vermissen. Und mit dem komfortablen Vorsprung im Rücken wurden sie noch passiver. Doch die Römer standen in der Defensive gut und wurden daher bis weit in die zweite Halbzeit nicht aus der Reserve gelockt.

Erst nach dem 1:2-Anschlusstor von Alex Frei, der von einem Fehler von Goalie Julio Sergio und Verteidiger Juan profitierte und die Flanke von Stocker aus kurzer Distanz per Kopf verwertete, kam wieder Leben ins Spiel. Vor allem auf Basler Seite.

Jetzt dominierte der FCB deutlich, er drängte die Roma an den eigenen Strafraum und kam auch zu Chancen. So traf Marco Streller aus kurzer Distanz nur den Pfosten.

Stocker und Streller gesperrt

Der SL-Leader war nun im Spiel. Er liess sich auch vom dritten Römer Tor (Leandro Greco, 76.) nicht entmutigen und verkürzte durch Shaqiri erneut. Die Schlussoffensive war aber nicht mehr zwingend genug. Grosse Chancen gab es für den FCB in den letzten Minuten nicht mehr.

Dafür noch einen Tiefpunkt: Valentin Stocker sah nach der x-ten Römer Provokation in der Nachspielzeit die Gelb-Rote Karte. Er ist nun gegen Cluj ebenso gesperrt wie Streller, der kurz nach der Pause verwarnt wurde.