Der ASL-Aufsteiger konnte das Defizit dank Solidaritätsaktionen mit 600 000 Franken aber im Rahmen halten. Ursprünglich hatte der FC St. Gallen für das Jahr in der Challenge League einen Verlust von rund zwei Millionen Franken erwartet. Dank der finanziellen Unterstützung von Fans, Donatoren und Sponsoren wurde dieser Verlust massiv abgebaut.

Weil aber durch das Defizit das Eigenkapital minus 132 000 Franken beträgt, ist der FC St. Gallen gezwungen eine Kapitalerhöhung vorzunehmen. Dieser stimmte die Generalversammlung am Montagabend zu. Die Zeichnungsfrist für das neue Aktienkapital in Höhe von 2 bis 5Millionen Franken läuft bis zum 11. Dezember.

Die Generalversammlung wählte auch ein neues Verwaltungsratmitglied. Den seit der Winterpause vakanten Platz des zurückgetretenen Christoph Stürm übernimmt Martin Schönenberger, Präsident der Sponsorenvereinigung Dienstag-Club.