FC Aarau
FC Aarau: Nun forscht die Jugend

Heute Abend startet der FC Aarau das Abenteuer Challenge League. An der Spitze des Vereins fehlt es weiter an Professionalität. Für Hoffnung Anlass gibt das junge Kader. Daraus lässt sich was machen.

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Ruedi Kuhn

Während eines lockeren Vieraugengesprächs kam YB-CEO Stefan Niedermaier unlängst auf den FC Aarau zu sprechen und stellte drei Fragen: Wie läuft es eigentlich bei den Aarauern? Wer ist jetzt Trainer? Wer ist Sportchef?

Lugano ist Favorit Topfavorit für den direkten Aufstieg in die Axpo Super League ist nicht Absteiger Aarau, sondern der FC Lugano. Ers ist in den letzten beiden Jahren erst in der Barrage gescheitert. Das Team von Trainer Marco Schällibaum hat sich auf diese Saison nochmals verstärkt. Hodzic von Xamax, Afonso von GC und Knipser Senger von Locarno sind zum Team gestossen. Härtester Konkurrent dürfte um den ersten Platz dürfte trotz der gestrigen Niederlage Vaduz werden, das sich ebenfalls verstärkt hat.  Daneben ist auch mit dem FC Winterthur und Lausanne-Sport zu rechnen. Der FC Aarau gehört nicht zum Kreis der Aufstiegsanwärter. Der Klub selbst gibt als Ziel einen Platz im Mittelfeld an, irgendwo zwischen 4. und 9. Rang. (rsn)

Lugano ist Favorit Topfavorit für den direkten Aufstieg in die Axpo Super League ist nicht Absteiger Aarau, sondern der FC Lugano. Ers ist in den letzten beiden Jahren erst in der Barrage gescheitert. Das Team von Trainer Marco Schällibaum hat sich auf diese Saison nochmals verstärkt. Hodzic von Xamax, Afonso von GC und Knipser Senger von Locarno sind zum Team gestossen. Härtester Konkurrent dürfte um den ersten Platz dürfte trotz der gestrigen Niederlage Vaduz werden, das sich ebenfalls verstärkt hat.  Daneben ist auch mit dem FC Winterthur und Lausanne-Sport zu rechnen. Der FC Aarau gehört nicht zum Kreis der Aufstiegsanwärter. Der Klub selbst gibt als Ziel einen Platz im Mittelfeld an, irgendwo zwischen 4. und 9. Rang. (rsn)

Keystone

Sportchef: Schon wieder ein Quereinsteiger

Es scheint so, dass der Verein vom Brügglifeld nach dem sportlichen Absturz von der nationalen Landkarte verschwunden ist. Das Schicksal der Rüebliländer interessiert ausserhalb des Kantons Aargau kaum jemanden.

Selber schuld: Der FC Aarau dümpelt momentan nämlich still, leise, nett und brav vor sich hin. Eine Strategie, ein Konzept und ein Aufbäumen sind nicht auszumachen. Die wichtigste Position – jene des Sportchefs – ist nach der Ära Fritz Hächler erneut von einem Quereinsteiger besetzt.

Man wird das Gefühl nicht los, dass der Verein von der Hand in den Mund lebt. Präsident Alfred Schmid und Sport-Koordinator Bachmann haben einen Dreijahresplan herausgegeben. Wer im schnelllebigen Fussballgeschäft Pläne schmiedet, der fällt meistens auf die Schnauze. Wann endlich explodiert der FC Aarau? Wer sorgt für die Power? Wer sorgt für die Aufbruchstimmung?

Bringt es die Jugend

Bei aller Kritik: Anlass zu Hoffnung gibt es. Ab sofort forscht bei den Aarauern nämlich die Jugend. Es ist an der Zeit, dass Talente wie Sascha Studer, Loris Benito, Emir Sinanovic, Artur Ionita und Skender Zeqiri Verantwortung übernehmen. Vielleicht wachsen diese Talente an ihrer Aufgabe. Vielleicht macht ein Sieg gegen Locarno Kräfte frei. Hinter Lugano ist in dieser Saison in der Challenge League alles möglich. Sogar für den FC Aarau.

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