Europacup-Sieg für Schaffhausen

Mait Patrail von den Kadetten Schaffhausen

Mait Patrail von den Kadetten Schaffhausen

Im Viertelfinal des Cupsieger-Cups der Handballer könnte es zum Aufeinandertreffen zweier Schweizer Teams kommen.

24 Stunden nach dem Achtungserfolg von Amicitia Zürich (30:30 gegen den elffachen dänischen Meister Kolding) haben sich auch die Kadetten Schaffhausen in den Achtelfinal-Hinspielen eine hervorragende Ausgangslage geschaffen. Am Sonntag sorgten die Kadetten zuhause gegen Hammarby Stockholm für ein bequemes Sechstore-Polster (34:28) im Hinblick auf das Rückspiel vom nächsten Samstag in Schweden.

Die Kadetten starteten katastrophal ins Spiel gegen Hammarby und lagen nach 16 Minuten 5:10 zurück. Doch mit dem Wechsel auf eine 3-3-Verteidigung brachten sie die Schweden vor unlösbare Probleme. In der 47. Minute führten die Schaffhauser bereits 26:20. In der Schlussphase sorgte dann Mait Patrail für wichtige Treffer. Der Este erzielte seine vier persönlichen Tore in den letzten zehn Minuten und steuerte so viel zum Sechstore-Vorsprung der Kadetten bei.

Ebenfalls gute Noten erhielt Peter Kukucka. Der 26-jährige slowakische Internationale, der letzte Woche vom Bundesligisten Nordhorn in die Schweiz wechselte, dirigierte die Defensive, als ob er schon jahrelang in Schaffhausen spielte. Für seine 6 Tore benötigte er lediglich 8 Abschlussversuche. Bester Skorer war aber zum wiederholten Mal Manuel Liniger mit 11 Treffern.

Europacup. Achtelfinal-Hinspiele. Cupsieger-Cup: Kolding (Dä) - Amicitia Zürich 30:30 (15:17); Rückspiel am 22. Februar (15.30). Kadetten Schaffhausen - Hammarby Stockholm 34:28 (14:15); Rückspiel am 21. Februar (17.00 Uhr). -- Challenge Cup: Krasnodar (Russ) - BSV Bern Muri 33:35 (18:14); Rückspiel am 21. Februar (17.30 Uhr).

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