Nachdem Stäfa in der ersten Halbzeit nur einmal in Führung (10:9) gelegen hatten, machten die Lakers nach der Pause aus einem 12:13 ein 18:14 (44.). Diese Hypothek wog für GC Amicitia zu schwer, obwohl die Gäste in der 59. Minute auf 24:25 verkürzten. Überragender Spieler auf dem Feld war Stäfas Aufbauer Filip Maros mit neun Toren. Nach der Niederlage der Stadtzürcher, die nicht weniger als vier Penaltys verschossen, weisen nur noch der BSV Bern Muri und Pfadi Winterthur in der NLA eine makellose Bilanz aus. Die Lakers sicherten sich die ersten Punkte.

Wacker Thun bezwang Aufsteiger Suhr Aarau 26:23. Wacker vermochte gegen das nach wie vor punktelose Suhr Aarau trotz des zweiten Sieges im dritten Saisonspiel nicht zu überzeugen. Wirklich gefährdet war der Erfolg aber nicht, lagen die Berner Oberländer doch nie in Rückstand und mussten auch nur dreimal den Ausgleich (zuletzt zum 11:11) hinnehmen. Lukas von Deschwanden (Wacker) und Mischa Kaufmann (Suhr Aarau) erzielten je sechs Tore.

Im EHF-Cup erreichte der BSV Bern Muri gegen das weissrussische Team Gomel problemlos die zweite Qualifikationsrunde. Eine Woche nach dem 29:15-Heimsieg setzte sich das Team von Lukas Magnaguagno auch auswärts durch, diesmal 26:23. Uros Mitrovic zeichnete sich beim BSV als siebenfacher Torschütze aus. Auch Kriens-Luzern hat die nächste Runde praktisch auf sicher. Die Innerschweizer gewannen das Hinspiel gegen Lovcen-Cetinje (Mont) 30:22, wobei der neu verpflichtete rechte Flügel Nik Tominec achtmal erfolgreich war. Das Rückspiel findet heute (Samstag) ebenfalls in Kriens statt.

NLA-Resultate: Lakers Stäfa - GC Amicitia Zürich 26:25 (12:13). Wacker Thun - Suhr Aarau 26:23 (15:14).

Rangliste: 1. BSV Bern Muri 2/4. 2. Pfadi Winterthur 2/4. 3. Kadetten Schaffhausen 3/4. 4. Wacker Thun 3/4. 5. GC Amicitia Zürich 3/4. 6. St. Otmar St. Gallen 2/2. 7. Fortitudo Gossau 3/2. 8. Lakers Stäfa 3/2. 9. Kriens-Luzern 2/0. 10. Suhr Aarau 3/0.