Einseitiger Spitzenkampf in Bern

Der Berner Bärtschi feiert seinen 1:0-Treffer

Der Berner Bärtschi feiert seinen 1:0-Treffer

Der SC Bern hat im Nachtragsspiel der 37. NLA-Runde gegen die ZSC Lions eine Duftmarke gesetzt und die Chance auf den Qualifikationssieg gewahrt. Gleich mit 5:0 gewann der SCB gegen den Champions-League-Sieger.

Drei Verlustpunkte beträgt der Rückstand der Berner nach dem einzigen NLA-Spiel des Wochenendes auf Leader Kloten; am kommenden Samstag kommt es in der PostFinance-Arena zum Direktduell. Die ZSC Lions dagegen können den ersten Platz in der Regular Season, der zur Teilnahme an der Champions-League-Qualifikation berechtigt, nicht mehr aus eigener Kraft erreichen.

Bern, das vor der Nationalmannschafts-Pause in ein kleines Tief geraten war, legte den Grundstein zum vierten Saisonsieg im fünften Spiel gegen die Lions bereits in der ersten Minute. Patrik Bärtschi schloss eine schöne Einzelleistung nach 45 Sekunden zur Führung ab. Martin Gelinas, Martin Plüss, Ivo Rüthemann und Etienne Froidevaux erhöhten danach in regelmässigen Abständen das Skore. Die Linie um die Internationalen Reichert, Plüss und Rüthemann, die noch am Tag zuvor in Gstaad mit dem Schweizer Nationalteam im Einsatz gestanden hatten, wusste besonders zu gefallen.

Die Zürcher besassen die besten Momente in ihrer ersten Bewährungsprobe seit dem Triumph in der Champions League im Mitteldrittel. Doch Berns Goalie Marco Bührer, der nach einer starken Leistung seinen fünften Shutout in dieser Saison feierte, parierte mehrmals glänzend. Und so verpasste es der Schweizer Meister, auf 1:2 heranzukommen. Nach dem entscheidenden 3:0 durch Plüss war die Partie erstaunlich früh entschieden. Für die Lions war es nach zuletzt drei Siegen die erste Niederlage in der Meisterschaft.

Bern - ZSC Lions 5:0 (1:0, 2:0, 2:0).

PostFinance-Arena. -- 15 804 Zuschauer. -- SR Kurmann, Abegglen/Kaderli. -- Tore: 1. (0:45) Patrik Bärtschi (Ziegler, Daniel Meier) 1:0. 23. Gelinas 2:0. 34. Martin Plüss (Leuenberger, Rüthemann) 3:0. 44. Rüthemann (Martin Plüss, Roche) 4:0. 58. Froidevaux (Pascal Berger, Gamache) 5:0. -- Strafen: Je 2mal 2 Minuten. -- PostFinance-Topskorer: Gamache; Gardner.

Bern: Bührer; Jobin, Josi; Roche, Rytz; Carney, Leuenberger; Patrik Bärtschi, Ziegler, Daniel Meier; Gelinas, Dubé, Gamache; Reichert, Martin Plüss, Rüthemann; Pascal Berger, Froidevaux.

ZSC Lions: Flüeler; Blindenbacher, Suchy; Seger, Schnyder; Geering, Schelling; Müller; Bühler, Pittis, Trudel; Gardner, Adrian Wichser, Sejna; Krutow, Kamber, Grauwiler; Bastl, Alston, Monnet.

Bemerkungen: Bern ohne Beat Gerber, Trevor Meier, Philippe Furrer Chatelain (alle verletzt), Abid (überzähliger Ausländer) und Bordeleau (Olympia-Qualifikationsturnier mit Frankreich); ZSC Lions ohne Stoffel (verletzt), Sulander und Pratt (beide überzählige Ausländer).

Rangliste: 1. Kloten Flyers 45/93. 2. Bern 44/87. 3. ZSC Lions 44/84. 4. Davos 45/80. 5. Lugano 45/77. 6. Genève-Servette 45/76. 7. Fribourg 45/64. 8. SCL Tigers 45/61. 9. Zug 45/56. 10. Rapperswil-Jona Lakers 44/43. 11. Ambri-Piotta 44/42. 12. Biel 45/41 (113:191).

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