Giuseppe Rapisarda
Eine Chance für Giuseppe Rapisarda

Beim Spiel in St. Gallen fehlen auf Aarauer Seite mit Patrick Bengondo, Francis Kioyo und Sandro Burki gleich drei Titulare.

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Ruedi Kuhn

Geduld bringt Rosen. Heisst ein Sprichwort. Mag sein. Für Giuseppe Rapisarda dauerte die Geduldsprobe allerdings sehr lange. Weil der Aarauer Trainer Jeff Saibene in der Innenverteidigung auf Giuseppe Aquaro und Martin Stoll setzte, sass Rapisarda sechsmal auf der Ersatzbank. Beim Spiel in St. Gallen hat die Warterei ein Ende: Rapisarda wird auf der rechten Abwehrseite Frédéric Schaub ersetzen. Rapisarda ist erleichtert, dass er endlich spielen darf. Die vergangenen Wochen waren für den Abwehrspieler nicht einfach. «Natürlich habe ich mir viele Gedanken gemacht», sagt Rapisarda. «Weil ich ein positiv denkender Mensch bin, habe ich die Hoffnung aber nie aufgegeben. Und es geht ja nicht nur um meine Person, ich will in erster Linie der Mannschaft helfen.»

Nach der 0:4-Pleite gegen Xamax wird Saibene bezüglich der Startelf mindestens drei Änderungen vornehmen: Gegen den Aufsteiger fehlen mit dem gesperrten Burki sowie den verletzten Kioyo und Bengondo gleich drei Offensivspieler. Bleibt im Sturm nur noch die Variante mit dem Mazedonier Aco Stojkov. Den Platz von Burki als hängende Spitze dürften entweder Artur Ionita oder Emir Sinanovic einnehmen.

Dabei hat Sinanovic die besseren Karten. Der 20-jährige offensive Mittelfeldspieler spielte in dieser Saison einmal von Beginn an, konnte aber während der 0:3-Heimniederlage gegen den Leader Young Boys nicht überzeugen und wurde frühzeitig ausgewechselt. In St. Gallen erhält Sinanovic aller Voraussicht nach eine zweite Chance.
Kommt Toni Lehtinen?

Was die Verpflichtung von Toni Lehtinen betrifft, ist noch nichts entschieden. Die Vertragsverhandlungen mit dem finnischen Stürmer laufen auf Hochtouren. Lehtinen spielte in der vergangenen Saison beim griechischen Super-League-Klub Levadiakos und absolvierte einige Probetrainings beim FC Aarau. «Ob Lehtinen verpflichtet wird», so Sportchef Fritz Hächler, «wird sich am Sonntag entscheiden.»

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