Es ist nicht so, dass die 3.-Liga-Handballpartie TuS Fürstenfeldbruck gegen HSG Konstanz am vergangenen Samstag eine derartige Pointe benötigt hätte. Das Spiel war auch so bis zur 60. Minute voller Drama, wie Konstanz-Mediensprecher Andreas Joas auf handball-world.news schreibt. Erst zog die Mannschaft von Fürstenfeldbruck davon, in der 49. Minute stand es 21:16. Dann zog Konstanz nach, bis es kurz vor Spielende 24:23 stand.

Nach Ablauf der Spielzeit hätte HSG-Konstanz-Spieler Tom Wolf mit seinem allerletzten Freiwurf ein Unentschieden erreichen können. Er warf, traf – eigentlich –, doch der harzige Ball blieb in der rechten Tor-Ecke kleben. Und zwar derart, dass auch er auch dem hitzigen Tor-Sturm der Sieger nicht nachgab.

«Internationales Flair»

Ein unfassbares Ende einer unglaublichen Aufholjagd. Oder: «Brutal bitter», wie «Torschütze» Tom Wolf in einem Interview auf handball-world.news zitiert wird. 

Die Konstanzer Drittligisten treten übrigens am 4. September gegen die Schweizer Nationalmannschaft an und dürfen so «internationales Flair schnuppern», wie die Schwäbische Zeitung schreibt. 

Ein internationales Renommee haben sich die süddeutschen Handballer nun bereits erarbeitet: Auf Facebook zählt das Video von Tom Wolfs Wurf über 332'000 Aufrufe, auf Youtube bald 80'000. (smo)