Todt habe im Gegensatz zu seinem Vorgänger Max Mosley bei Reisen um die Welt viele Dinge getan, "die Max nicht oft getan hat: Babys geküsst und Hände geschüttelt", sagte Ecclestone. "Das ist vielleicht gut für die FIA, aber in der Formel 1 brauchen wir das nicht." Todt habe keinen sonderlich positiven Effekt für die Formel 1, meinte der Brite.

Ecclestone mag die von Todt propagierten 1,6-Liter-Turbomotoren überhaupt nicht, die ab der Saison 2013 zum Einsatz kommen sollen. Der Brite liess auch am wieder erlaubten Energierückgewinnungssystem KERS kein gutes Haar.

Auch die Tatsache, dass die FIA das Reglement für die Formel 1 aufsetzt und sie kontrolliert, stört Ecclestone. "Wir sollten die Regeln mit den Teams schreiben und danach der FIA übergeben. Die FIA sollte dann sicherstellen, dass die Vorgaben eingehalten werden. Sie sollte wie die Polizei sein. Die schreibt auch keine Gesetze und sagt dir, dass du höchstens 30 Meilen pro Stunde fahren darfst. Die FIA ist ein Witz."