Eishockey

Dynamo Minsk gewinnt Final gegen Davos

Sinnbildlich: Der HC Davos, hier Reto von Arx, taucht gegen Dynamo Minsk

Sinnbildlich: Der HC Davos, hier Reto von Arx, taucht gegen Dynamo Minsk

Wieder ein Dynamo-Sieg beim Spengler Cup. Nach Dynamo Moskau 2008 gewinnt an Sylvester 2009 der weissrussische Turnier-Debütant von Dynamo Minsk den Final und schlägt Gastgeber HC Davos 3:1.

Dank Juraj Kolniks fünftem Tor im fünften Einsatz (41.) lag vor der mit 6746 Zuschauern erneut ausverkauften Vaillant-Arena zumindest eine Verlängerung der Partie im Bereich des Möglichen. Mit einem katastrophalen Fehlpass verschuldete Beat Forster 33 Sekunden vor Schluss indes das nicht mehr korrigierbare 1:3.

Dimitri Meleschko nahm die Offerte des Davoser Abwehrchefs ohne ein Zögern an und schob den Puck ins leere Tor der Bündner. Das unschöne Ende hätte sich das Team von Arno Del Curto ersparen können. Im letzten Drittel vergaben Reto von Arx, Kolnik und Paolo Duca reihenweise hochprozentige Chancen.

Die Basis zum zweiten Triumph einer KHL-Equipe nach 2008 (Dynamo Moskau) legten die Osteuropäer in den ersten 25 Minuten. Beim 1:0 tricksten sie mit einer perfekten Passfolge den HCD aus. Vor dem kursweisenden 2:0 durch Koschetkow liess Genoni einen fatalen Abpraller zu.

Dynamos Erfolg war ein eigentlicher Steigerungslauf. Vom 2:3 zum Turnierauftakt gegen Davos erholte sich die rund 25 Millionen Euro teure Mannschaft gut. In der Folge zelebrierte sie Hockey modernster Prägung. Die Scheibe kontrollierte das High-Speed-Team um den finnischen Superstar Ville Peltonen nahezu perfekt.

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