Angst vor einem Boykott sei dafür verantwortlich gewesen, hiess es. Es sei anzunehmen, dass die Anwesenheit Peers die Fans nach den live im TV gezeigten Angriffen von Israel auf den Gaza-Streifen aufgebracht hätte. "Frau Peer wurde vor wenigen Wochen beim Turnier in Auckland Zeuge von Protesten gegen sie selber", sagten die Veranstalter aus den Vereinigten Arabischen Emiraten weiter.

Der Staat hatte Peer für das hochklassig besetzte WTA-Turnier kein Visum bewilligt und damit die Regeln der Frauentour verletzt. Die WTA schreibt den Veranstaltern vor, Visa zu erteilen, sobald die Spielerin den benötigten Weltranglistenstatus besitzt. Bereits in dieser Woche könnte sich die Geschichte wiederholen, wenn auch das Gesuch des israelischen Doppelspezialisten Andy Ram für das Männer-Turnier von nächster Woche abgelehnt wird. Für diesen Fall hat die ATP Konsequenzen angekündigt.

Die WTA-Exekutive wird an einem Meeting im kommenden Monat in Indian Wells über die Zukunft des Turniers von Dubai beraten. Eine erste Konsequenz musste das Turnier in Dubai bereits hinnehmen. Mit der Europa-Ausgabe des Wall Street Journals nahm ein Sponsor seine finanziellen Zusagen zurück.