Wie gravierend diese ist, muss sich aber in einer genaueren Untersuchung in der Heimat noch weisen. Die 24-jährige Engelbergerin war im untersten Abschnitt der Hauser Krummholz-Piste gestürzt. Im Uni-Spital von Salzburg ergab aber eine MRI-Untersuchung keinen klaren Befund. Deshalb wird Dominique Gisin am Samstag zurück in die Schweiz reisen. In der Rennbahnklinik in Muttenz soll definitiv abgeklärt werden, wie schwer sie sich verletzt hat. Gisin hat bereits sieben Knie-Operationen über sich ergehen lassen müssen.

Nach Lara Gut, die vermutlich frühestens in der zweiten Januar-Hälfte ein Ski-Training absolvieren kann und für die ein Start an den Olympischen Spielen kaum mehr realistisch scheint, droht mit Dominique Gisin eine zweite grosse Schweizer Medaillenhoffnung des Schweizer Frauen-Teams ausser Gefecht gesetzt zu werden.