Die Ruhe vor dem (Gipfel-)Sturm

Bernard Challandes

Bernard Challandes

Vier respektive fünf Punkte haben Zürich und Basel in den ersten beiden ASL-Runden in diesem Jahr bereits verloren. Weitere werden am Sonntagnachmittag dazukommen.

Ab 16 Uhr findet im St.-Jakob-Park der Spitzenkampf der 21. Runde statt. Die weiteren Partien vom Sonntag lauten Grasshoppers - Luzern und Neuchâtel Xamax - Sion.

Der Schatten, den das Topspiel wirft, war auch schon grösser als jener in dieser Woche. Beide Teams kamen in der Rückrunde mehr als mässig aus den Startlöchern und mussten sich zuletzt gegen unterschiedlich reputierte Gegner (Basel gegen GC, der FCZ gegen Bellinzona) jeweils mit torlosen Unentschieden abfinden. Einen für den weiteren Verlauf der Saison wegweisenden Vorteil könnte sich insbesondere Zürich als Sieger verschaffen. Der Vorsprung auf den ersten Verfolger YB würde dann sechs Punkte betragen. Damit dies eintritt, müsste der FCZ den ersten Sieg im "Joggeli" seit der denkwürdigen Finalissima am 13. Mai 2006 realisieren. Gewinnt Basel, verringert der Titelverteidiger den Rückstand auf zwei Punkte, das Titelrennen wäre neu lanciert.

Basel hinkt mit nur einem Sieg in den letzten sechs Meisterschaftsspielen (3:1 gegen Aarau am 4. Dezember) den eigenen Ansprüchen klar hinterher. Dennoch gibt sich Trainer Christian Gross optimistisch: "Wir wollen gewinnen." Im Training vom Freitag standen ihm 23 Spieler zur Verfügung. Nicht dabei waren einzig das verletzte Trio aus Südamerika (Costanzo, Eduardo, Rubio). Der FCZ dagegen befindet sich in Hochform: 14 Spiele ohne Niederlage umfasst die beeindruckende Zürcher Serie. Mit einer weiteren Partie ohne Niederlage würde der FCZ den zweitbesten Lauf der Neuzeit (25. Juli bis zum 0:1 gegen Aarau am 2. Dezember 2007) egalisieren. Dafür stehen Trainer Bernard Challandes mit Ausnahme von Yassine Chikhaoui (verletzt) und Xavier Margairaz (rekonvaleszent) alle Akteure zur Verfügung.

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