Freestyle

Die mini-MegaRamp verspricht grosses Spektakel am «freestyle.ch»

Das ist freestyle.ch in Zürich

Das ist freestyle.ch in Zürich

Auf der Zürcher Landiwiese dominieren diesen Samstag und Sonntag wieder einmal coole Freestyle-Sportler, wummernde Beats und dröhnende Bässe. Wie jedes Jahr nennt sich der Anlass, der grösste seiner Art in Europa, «freestyle.ch».

Seit 1995 findet der Extremsport-Anlass in Zürich statt und doch wird auch in der Ausgabe 2011 wieder Neues geboten. «Unsere Idee bei ‹freestyle.ch› ist es, uns stetig weiterzuentwickeln. Wir wollen kein Traditionsanlass sein», sagt OK-Präsident Erwin Flury.

Auch deshalb wurde bei den Skateboardern die «Vertramp», eine spezielle Form der «Half-Pipe», durch die «mini-MegaRamp» ersetzt. Vom eindrücklichen, 53 Meter langen Aufbau gibt es weltweit gerade einmal drei Stück. Eine steht fix installiert in Woodward im US-Bundesstaat Pennsylvania, die anderen beiden sind mobil, eine davon steht aktuell auf der Zürcher Landiwiese und erhält bis zum Wettkampfstart morgen Samstag noch den letzten Schliff. Die mini-MegaRamp feiert damit ihre Europa-Premiere und begeistert neben dem erwartungsfrohen Publikum auch die Teilnehmer selbst.

Adam Taylors Vorfreude

Dass die in den USA bereits etablierte mini-MegaRamp in Zürich erst dieses Jahr zum Einsatz kommt, liegt daran, dass diese eine Neuentwicklung ist und ihre Vorgänger schlicht nicht auf der Landi-wiese Platz gehabt hätten. «Die mini-MegaRamp ist mein Lieblingsaufbau. Es ist grossartig, dass die jetzt an meinem Lieblingsevent in Europa steht.

Damit sind eine tolle Show und Spektakel garantiert», freut sich der Skateboarder Adam Taylor. Der US-amerikanische Szenestar feiert am Sonntag seinen 22. Geburtstag und hat auch sonst allen Grund zur Freude, in Zürich zu sein. Er ist nämlich mit der schönen Schweizer Freeskierin Mirjam Jäger liiert. Kennen gelernt haben sich die beiden – wie könnte es auch anders sein – am «freestyle.ch».

Die mini-MegaRamp hat nicht nur Einfluss auf die Disziplin der Skateboarder, sondern auch auf den Crossover-Wettbewerb von morgen Abend, wo ein Sieger über alle Disziplinen ermittelt wird. Nun werden alle mit einer ähnlicheren und damit besser wertbaren Ausgangslage ins Rennen gehen.

Auch Flury freut sich auf die Neuerung: «Es ist die Fortsetzung dessen, was wir 1995 gestartet haben. Das Konzept wird durch diese Rampe komplettiert.» Ins gleiche Horn bläst auch X-Games-Bronze-Gewinner Elliot Sloan: «Dank der neuen Rampe werden wir im Crossover definitiv grössere Chancen haben. Zudem sind wir Skateboarder nicht mehr so isoliert, sondern mittendrin in der gesamten Action.»

Schweizer Starter gibt es bei der Europa-Premiere keine. «Sie haben gar keine Gelegenheit auf der mini-MegaRamp zu trainieren», sagt Flury. Dank des tollen Starterfeldes um Taylor, den brasilianischen Vorjahressieger Sandro Dias und den Kanadier Pierre-Luc Gagnon ist das allerdings nur ein kleiner Wermutstropfen.

Spannung und Spektakel

So werden sich die Schweizer einzig im Crossover-Wettbewerb mit den Skateboardern messen. Eine Kampfansage an den Zürcher Snowboarder Iouri Podlatchikov konnte sich der mehrfache X-Games-Gewinner Gagnon an der gestrigen Pressekonferenz jedenfalls nicht verkneifen: «Iouri wird dann im Crossover-Contest schon sehen, was wir alles draufhaben.»

Das Publikum kann sich jedenfalls auf ein tolles Freestyle-Wochenende in Zürich freuen. Bei den Skateboardern versprechen sowohl die neue mini-MegaRamp als auch das enorm starke Teilnehmerfeld einen spannungsgeladenen und vor allem auch spektakulären Wettkampf.

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