Leiden

Die Leiden des Philippe Senderos

Philippe Senderos klebt das Verletzungspech buchstäblich an den Fersen. Egal ob Achillessehne, Sprungelenk, Schulter oder Knie - die Leiden des Genfers nehmen kein Ende.

Es ist wie ein Fluch: Der Genfer Philippe Senderos, der als Innenverteidiger für die Schweizer Nationalmannschaf schon mehrere wichtige Tore erzielt hat, fällt einmal mehr aus. Seine jüngste Verletzung – ein Riss der Achillessehne – zog sich der 24-Jährige laut der «Tribune de Genève» beim Training mit seinem neuen Klub FC Fulham zu. Er sei während einer Einzeleinheit plötzlich zu Boden gegangen und werde sich nun in Finnland vom gleichen Arzt operieren lassen, der im März dieses Jahres Englands Superstar David Beckham behandelte.

Sprunggelenk-Verstauchung, Schulterverletzung

Immer wieder in seiner Karriere musste der Genfer länger aussetzen und danach wieder den Anschluss finden. In der WM-Qualifikationsphase für Südafrika konnte er nur vier Partien bestreiten. Als Mitglied der Stammelf wurde er im Eröffnungsspiel gegen Spanien eingesetzt, doch in der 23. Minute erlitt er nach einem eigenen Tackling eine schwere Sprunggelenk-Verstauchung, was für ihn das Vorrunden-Aus bedeutete.

Ähnliches Pech wie in Südafrika hatte der Verteidiger schon bei seiner ersten WM-Teilnahme vor vier Jahren in Deutschland erlitten. Im Vorrundenspiel gegen Südkorea schoss er zwar das 1:0 für die Schweiz, kugelte sich aber später die rechte Schulter aus und verpasste den Achtelfinal gegen die Ukraine. Er musste später operiert werden und fiel wochenlang aus.

Auch im Clubfussball verfolgte ihn das Verletzungspech. Wegen einer Knieverletzung hatte er 2006 noch vor der WM den Champions-League-Final mit Arsenal verpasst. (jep)

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