US Open

Die Krönung des Comebacks

Kim Clijsters

Kim Clijsters

Kim Clijsters hat eines der unglaublichsten Comebacks in der Tennis-Geschichte gekrönt. Die Belgierin, die erst am Montag wieder ein Ranking bekommt, gewann den US-Open-Titel durch einen 7:5, 6:3-Finalsieg gegen die als Nummer 9 gesetzte Dänin Caroline Wozniacki.

Für Clijsters war es nicht nur der zweite Major-Titel, sondern auch eine Art verspätete erfolgreiche Titelverteidigung. Clisters hatte 2005 in Flushing Meadows ebenfalls triumphiert, war dann aber in New York nicht mehr angetreten. 2006 fehlte sie verletzungsbedingt, anschliessend wegen ihres Rücktritts.

24 Stunden nach dem "Skandal-Spiel" gegen Serena Williams verdiente sich Clijsters den Erfolg durch eine wesentlich offensivere Spielweise als Wozniacki, bei der derzeit mehrheitlich die Sicherheit Priorität geniesst. Die Nordeuropäerin kam nur geradee auf 10 Winner, Clijsters liess sich deren 36 notieren.

In ihrem erst dritten Turnier seit der Rückkehr bezwang Clijsters sehr verschiedene Spielertypen. Sie schaffte das Kunststück, die Powerschwestern Venus und Serena Williams auszuschalten, setzte sich aber auch gegen Marion Bartoli und Wozniacki durch, die beide ebenfalls der Weltspitze angehören.

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