Formel 1

Der Nacken als Achillesferse - ein Kampf gegen die Zeit

Schumi

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Michael Schumacher zwickt das Genick. Scheitert der Rekord-Weltmeister schon vor seinem Comeback?

Formel-1-Fans fiebern, TV-Sender und GP-Veranstalter hören die Kassen klingeln - und Michael Schumacher arbeitet intensiv an seiner Fitness. Der 40-Jährige muss sich im Hinblick auf sein Ferrari-Comeback am 23. August in Valencia strengen medizinischen Checks unterziehen.

Betreut wird er dabei von einem alten Bekannten, Johannes Peil, Chefarzt der Sportklinik Bad Nauheim. "Michael will es ganz einfach schaffen. Die ganze Professionalität von Schumacher steckt hinter dieser Vorbereitung auf seine Rückkehr in die Formel 1", sagte Peil. Doch erst nach Abschluss aller Untersuchungen werde man wissen, ob der siebenfache Weltmeister in Valencia wirklich fahren kann, sagte Peil.

Am meisten Sorgen bereitet Peil momentan der Nacken seines Schützlings. Michael Schumacher hat das inzwischen auch selbst zugegeben. Das Training laufe insgesamt sehr gut, nur das Genick zwicke etwas, teilte er auf seiner Homepage mit: "Das müssen wir noch in den Griff kriegen. Denn die Gesundheit geht vor, das ist die klare Absprache mit Ferrari, und übrigens auch mit meiner Frau."

Der Grund zur Sorge um die Gesundheit scheint verständlich, denn Schumacher hatte im Februar bei einem schweren Motorrad-Unfall bei Testfahrten in Spanien Verletzungen im Nacken- und Schulterbereich erlitten. Daran laboriert er bis heute. Und gerade die Nackenmuskulatur wird in einem Formel-1-Auto extrem beansprucht. Das spürte er auch letzte Woche, als er erstmals seit dem 16. April 2008 wieder in einem Ferrari-Boliden Testrunden absolvierte. 15 Tage bleiben Schumacher noch, um möglichst fit als Ersatzmann von Felipe Massa in Valencia zu starten. Entscheiden über die Rückkehr des Rekordweltmeisters werden die behandelnden Ärzte.

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