WM in der Schweiz

Das WM-OK ist mit sich zufrieden

Fredy Egli ist mit der WM zufrieden

Fredy Egli ist mit der WM zufrieden

Schon vor den Finalspielen zog das WM-OK eine Schlussbilanz. Trotz des vorzeitigen Ausscheidens der Schweizer Nationalmannschaft fiel diese positiv aus.

OK-Präsident Fredy Egli und Medienchef Heinz Mazenauer entschuldigten sich an der Schlusspressekonferenz dafür, dass ihnen die Stimme fast abhanden gekommen war. Grund zu feiern hatte das OK tatsächlich genug, die WM ging ohne grössere Probleme über die Bühne.

Für den im Juni als SEHV-Präsident zurücktretenden Egli, der seinen letzten grossen Auftritt in Englisch absolvierte, ging gestern eine lange Reise zu Ende: "Als wir die WM 2004 bekamen, wussten wir zwar, dass es eine grosse Freude, ein Privileg und eine grosse Herauforderung sein würde, aber nicht, was uns genau erwartet. Jetzt können wir sagen, dass es uns gelungen ist, einen unvergleichlichen und unvergesslichen Anlass zu organisieren." Explizit danken wollte Egli dem für die Organisation verantwortlichen Team um Gian Gilli sowie den mehr als 1000 Volunteers: "Sie haben grossartige Arbeit geleistet."

Ein Schönheitsfehler in der Bilanz ist das knappe Verpassen der angestrebten Zahl von verkauften Tickets. Das Ziel von 303 000 Billeten wurde um weniger als 2000 unterschritten. Natürlich sind die "Schuldigen" dafür klar: Durch das Fehlen der Schweizer Nationalmannschaft in der K.o-Runde blieben manchmal zu viele Plätze leer, was sich natürlich auch etwas negativ auf die Stimmung auswirkte. René Fasel verlieh dem Austragungsland dennoch eine "virtuelle Medaille": "Das Schweizer Team hat Edelmetall zwar verpasst, aber die mehr als 1000 Volunteers und die Organisation hätten eine Medaille verdient. Und zwar die goldene."

Absolut darf man mit der Zuschauerzahl dennoch zufrieden sein. 1998 waren in Zürich und Basel knapp mehr als 220 000 Fans gezählt werden.

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