Volleyball

Das Ende der europäischen Reise

(Aus-)gestreckt: Volero in der Champions League out

(Aus-)gestreckt: Volero in der Champions League out

Voléro Zürich scheiterte in den Viertelfinals der Champions League. Der Schweizer Meister verlor auch das Rückspiel gegen Pesaro - allerdings denkbar knapp mit 2:3 (27:25, 18:25, 23:25, 25:21, 15:11).

Voléro bewies noch einmal seine Klasse. Die Zürcherinnen forderten dem Leader der italienischen Serie A alles ab und durften lange auf einen Sieg und damit den sogenannten "Golden set" hoffen. Im Tiebreak lagen die Zürcherinnen jedoch schnell zurück. Den Rückstand von ein paar Punkten vermochten sie nicht mehr aufzuholen. Pesaros Holländerin Manon Flier beendete mit einem Service-Ass nach 127 Minuten die Partie.

Voléro beendete die diesjährige Champions-League-Kampagne mit einer sogenannt "ehrenvollen" Niederlage. Die beiden Teams lieferten sich eine erneut hochklassige Partie, in der Voléro jeden Satz für sich hätte entscheiden können. Unter der Regie der einmal mehr glänzend agierenden Jelena Alajbeg führten die Zürcherinnen auch in den letztlich verlorenen Sätzen 2 und 3: 18:15 im zweiten und 22:21 im dritten Durchgang.

Statt in Istanbul am "Final Four" den Halbfinal gegen Rabita Baku (Aser) zu bestreiten, tritt Voléro nun am 19. März in der Berner Wankdorfhalle zum Schweizer Cupfinal gegen Neuchâtel UC an. Zumindest Swiss Volley erspart Voléro mit dem Out einen organisatorischen Kraftakt; bei einer Qualifikation für das Finalturnier hätte der Cupfinal verschoben werden müssen.

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