Oklahoma war in der Nacht auf Donnerstag einmal mehr ebenbürtig. Doch im Endeffekt dürfte die Erfahrung den Ausschlag zu Gunsten der Mavericks gegeben haben. Wie in Spiel 4 vergab Oklahoma in der Schlussphase ein komfortables Polster. Neun Minuten vor dem Abpfiff führte das Team von Scott Brooks noch mit 85:77. Mit Hilfe eines erneut herausragenden Dirk Nowitzki konnte Dallas den Spiess umdrehen. Der Deutsche war mit Shawn Marion (je 26 Punkte) der erfolgreichste Werfer seiner Mannschaft. Am meisten Zähler verbuchte Oklahomas Russell Westbrook (31), seine Treffer-Quote war jedoch nicht berauschend.

"OKC" war auch nicht so ausgeglichen wie Dallas. Bei den Gästen brachten es Sefolosha, Serge Ibaka und Kendrick Perkins, die allesamt in der Startformation standen, zusammen auf lediglich zwei Punkte. Sefolosha ging leer aus. Immerhin durfte sich der Waadtländer während seines rund 14-minütigen Einsatzes zwei Defensiv-Rebounds notieren lassen.

Für die Dallas Mavericks ist es in ihrer Klub-Geschichte der zweite Einzug in einen NBA-Playoff-Final. 2006 verpassten sie den Titel. Sie unterlagen in der Best-of-7-Serie Miami Heat nach einer 2:0-Führung mit 2:4 Siegen. Auf Miami könnte Dallas auch diesmal treffen. Dem Team aus Florida bietet sich in der Nacht auf Freitag die Gelegenheit, um die Chicago Bulls aus dem Rennen zu werfen.