Der Spanier soll in die Affäre "Operacion Puerto" verwickelt gewesen sein.

Valverde, der zweifache WM-Zweite, war Mitte Februar von Chefankläger Ettore Torri zu einer Anhörung aufgeboten worden und traf Torri im Beisein seines Rechtsanwaltes. "Der sichergestellte Blutbeutel mit der Nummer 18 gehört Valverde. Wir besitzen Dokumente, die zeigen, dass Valverde in Zahlungen an Fuentes und Medikamentenlieferungen involviert war", sagte Torri. Valverde hatte hingegen stets seine Unschuld beteuert und dürfte den Fall - sofern das italienische Dopinggericht der Empfehlung folgt und Valverde für zwei Jahre suspendiert - an das Sportschiedsgericht (CAS) in Lausanne weiterziehen.

Der Profi des Rennstalls Caisse d'Epargne war am 21. Juli letzten Jahres beim Italien-Gastspiel der Tour de France in Prato Nevoso kontrolliert worden. Der DNA-Test hat nach Informationen der italienischen Nachrichtenagentur ANSA eine Übereinstimmung mit Blutproben ergeben, die von den spanischen Ermittlern im Rahmen der Operacion Puerto beim Madrider Arzt Eufemiano Fuentes sichergestellt worden waren.