Golf

Charl Schwartzel ist der dritte südafrikanische Masters-Champion

Vorjahressieger Mickelson kleidet Schwartzel ins Grüne Jackett.

Vorjahressieger Mickelson kleidet Schwartzel ins Grüne Jackett.

Der Sieger des 75. US Masters in Augusta heisst Charl Schwartzel. Er gewann das bedeutendste Golfturnier der Welt als dritter Südafrikaner nach dem legendären Gary Player und Trevor Immelman.

Im Augusta National Golf Club entwickelte sich eine der packendsten Schlussrunden in der Geschichte des Masters. Zeitweise lagen bis zu sechs Spieler schlaggleich in Führung, unter ihnen Tiger Woods, der trotz des Rückschlags am dritten Tag (74 Schläge) seinem fünften Masters-Triumph zwischenzeitlich sehr nahe kam.

Im Finale hatte Charl Schwartzel die meisten Reserven. Dem 26-Jährigen gelang das seltene Kunststück, die letzten vier Löcher auf dem schwierigen Par-72-Kurs allesamt mit einem Birdie (1 unter Par) zu bewältigen. Mit dem Gesamtscore von 274 Schlägen (14 unter Par) hatte er zuletzt zwei Schläge Vorsprung auf die gemeinsam im 2. Rang klassierten Australier Adam Scott und Jason Day.

Der grosse Verlierer des Sonntags war Rory McIlroy. Der 21-jährige nordirische Jungstar war als Leader mit einer Reserve von vier und mehr Schlägen in die Schlussrunde gestartet. Nach dem Hälfte der Runde lag er trotz des Tagesergebnisses von 1 über Par immer noch an der Spitze. Am 10. Loch erlebte er aber ein Desaster. Er liess sich ein Triple-Bogey (3 über Par) notieren und fiel dadurch weit zurück. Dieses Missgeschick brachte McIlroy derart aus dem Konzept, dass er auf den nächsten beiden Löchern weitere drei Schläge einbüsste. Zuletzt wurde er 15.

Tiger Woods startete furios und lag nach acht Löchern bereits 5 unter Par. Auf der zweiten Platzhälfte eröffneten sich ihm auf den Greens eine Handvoll weiterer Chancen, von denen er jedoch keine mehr zu nutzen vermochte. Zuletzt war er Vierter. Vorjahressieger Phil Mickelson wurde neun Schläge hinter Woods 27.

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