Die Zürcherinnen zeigten gegen die noch ungeschlagenen Leaderinnen der russischen Meisterschaft einen ganz starken ersten Satz. Nach ausgeglichenem Start zogen sie zur Satzmitte davon, wobei es gelang, Kasans Ausnahmespielerin Jekaterina Gamowa, die 2,02 m grosse Russin, zweimal in Folge erfolgreich zu Blocken, womit ein deutliches Zeichen gesetzt wurde.

Auch im Angriff spielte Volero praktisch fehlerlos sicherte sich den Satzgewinn mit 25:20. Dieses Resultat hatte bei den Russinnen, die vielleicht mit dem verlorenen Cupfinal im Kopf in die Partie gestiegen waren, weckende Wirkung. Kasan legte deutlich zu und antwortete mit einem schallenden 25:14 im zweiten Durchgang.

Volero leistete sich unter Druck lange zu viele Fehler und war auch im dritten Satz zumeist in Rücklage. Doch das Heimteam bewies Moral und erspielte sich vor allem dank der einmal mehr überragenden Champions-League-Topskorerin Alessja Rychljuk bei 24:22 die ersten zwei von drei Satzbällen.

Das letzte Wort hatten aber wieder die Dynamo-Spielerinnen, die die Satzbälle allesamt abwehrten und bei erster Gelegenheit die erstmalige Führung sicherstellten. In der hochstehenden Partie bewies Volero auch im vierten Durchgang Moral und drehte einen Rückstand dank einer schönen Service-Serie von fünf Punkten Kenia Carcaces in einen Vorsprung der lange gehalten werden konnte.

In der Schlussphase legte Kasan allen voran dank der Amerikanerin Jordan Larson-Burbach noch einmal zu und stellte die komfortable Ausgangslage mit einem 25:20 sicher.

Das Rückspiel findet am Dienstag in einer Woche, am 11. Februar, statt. Für Volero Zürich kommt bis dahin erschwerend hinzu, dass am Wochenende gleich zwei Heimspiele auf nationaler Ebene anstehen. Am Samstag das Meisterschaftsspiel gegen Cheseaux, am Sonntag der Cupfinal gegen Köniz. Insgesamt bestreiten die Zürcherinnen mit den Champions-League-Partien sechs Spiele innerhalb von elf Tagen.