Dressel blieb in 46,96 als erster Schwimmer ohne plastifizierten Ganzkörperanzug, die seit fast zehn Jahren verboten sind, unter der 47-Sekunden-Marke. Der 22-Jährige aus Florida verpasste den Weltrekord des Brasilianers César Cielo um nur gerade fünf Hundertstel.

Silber ging an den ebenfalls stark schwimmenden Olympiasieger Kyle Chalmers. Der Australier schlug in 47,08 an. Dressel war vor zwei Jahren in Budapest mit sieben Weltmeistertiteln der erfolgreichste Schwimmer. In Südkorea bleiben ihm im Einzel noch Einsätze über 50 und 100 m Delfin sowie in bis zu drei Staffeln.

Die weiteren Einzel-Goldmedaillen am Donnerstag gingen an die Amerikanerin Olivia Smoliga (über 50 m Rücken) und die Ungarin Boglarka Kapas (200 m Delfin).

Zwei weitere Weltrekorde

Die australische Frauenstaffel über 4x200 m Crawl schwamm am fünften Wettkampftag im südkoreanischen Gwangju mit Weltrekord zu Gold. Ariarne Titmus, Madison Wilson, Brianna Throssel und Emma McKeon benötigten für die 800 m 7:41,50. Damit unterboten die Australierinnen die zehnjährige Bestmarke der Chinesinnen um 0,58 Sekunden. Auch die zweitklassierten Amerikanerinnen, bei denen die zuvor gesundheitlich angeschlagene Katie Ledecky als zweite Schwimmerin im Einsatz stand, blieben in 7:41,87 unter dem alten Weltrekord.

Matthew Wilson sorgte im Halbfinal über 200 m Brust für einen weiteren Weltrekord. Der 20-jährige Australier egalisierte in 2:06,67 die seit Januar 2017 vom Japaner Ippei Watanabe gehaltene Bestmarke.