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Bruno Kernen wusste immer, wofür Französisch gut ist

Fleissig in Französisch: Ex-Skifahrer Bruno Kernen (Archiv)

Fleissig in Französisch: Ex-Skifahrer Bruno Kernen (Archiv)

Für den Berner Oberländer Bruno Kernen gab es nie eine andere Option als eine Zukunft als Spitzensportler. Schon als kleiner Junge verzapfte er seinen Kollegen, dass er Französisch lerne, um später als Skirennfahrer auch in dieser Sprache Interviews geben zu können.

Im Nachhinein betrachtet, sei seine Skisport-Karriere nicht ganz so reibungslos verlaufen, wie er sich das als Dreikäsehoch erträumt hatte. Misserfolge, Verletzungen oder Kritik von Fans und Medien hätten ihn am Ende aber nur stärker gemacht, sagte der 42-Jährige in der "Schweizer Familie". "Ich habe in diesen schwierigen Jahren mehr gelernt als in den Momenten, in denen ich gefeiert wurde."

Auch privat musste Bruno Kernen Stärke beweisen. Mit der Trennung von seiner Ehefrau Yeliz vor rund drei Jahren nahm auch das dauerhafte Zusammenleben mit dem heute sechsjährigen Sohn Cem ein jähes Ende. Die beiden sehen sich allerdings regelmässig - und auch in festen Händen ist Kernen wieder. Doch: "Mein Privatleben ist privat".

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