Europa League

Bremen, Galatasaray und Schachtjor bereits weiter

Berlins Fabian Lustenberger (hinten)

Berlins Fabian Lustenberger (hinten)

Werder Bremen, Galatasaray Istanbul und Schachtjor Donezk haben in der 4. Runde der Europa-League-Gruppenphase als erste Teams die Qualifikation für die K.o.-Runde im Februar geschafft.

Hertha Berlin landete mit dem 3:2-Auswärtssieg in Heerenveen den lang ersehnten Befreiungsschlag.

Galatasary Istanbul hat als erstes Team die Qualifikation für die K.o.-Runde im Februar geschafft.

Die Berliner schienen in Holland schnell in die gewohnten Fahrwasser der letzten Wochen zu geraten. Bereits nach vier Minuten geriet der Tabellenletzte der Bundesliga, bei dem Steve von Bergen und Fabian Lustenberger durchspielten, in Rücklage. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich begünstige Von Bergen mit einem Stellungsfehler den zweiten Treffer der Gastgeber durch Papadopulos. Dank einem couragierten Auftreten in der zweiten Halbzeit kam die Hertha aber doch noch zum ersten Sieg in einem Pflichtspiel seit dem 8. August (1:0 gegen Hannover). Wichniareks Siegtreffer in der Nachspielzeit lässt die Berliner überdies weiter von der Zwischenrunde träumen.

Der Hamburger SV konnte sich beim 0:0 gegen Celtic Glasgow bei ihrem Torhüter Frank Rost bedanken, der sein Team in der ersten Halbzeit zweimal glänzend vor einem Rückstand durch Scott McDonald bewahrte. Trotz des enttäuschenden Unentschiedens gegen Tabellenschlusslicht Celtic Glasgow hat der HSV in der Gruppe C gute Chancen auf den Einzug in die Zwischenrunde. Den Norddeutschen reicht hierfür ein Heimsieg am nächsten Spieltag gegen Rapid Wien.

Die Wiener haben derweil ihre gute Ausgangslage mit vier Punkten in den ersten zwei Spielen nach der zweiten klaren Niederlage gegen Hapoel Tel Aviv verspielt. Nach dem 0:3 im Ernst-Happel-Stadion gegen die Israelis braucht Rapid Anfang Dezember beim Gastspiel in Hamburg einen ähnlichen Exploit wie Mitte September, als der Bundesligist zuhause 3:0 abgefertigt wurde.

Bereits für die K.o.-Phase qualifiziert haben sich Werder Bremen (2:0 gegen Austria Wien), Galatasary Istanbul (3:0 bei Dinamo Bukarest) sowie Titelverteidiger Schachtjor Donezk, das in der Gruppe J nach dem 2:0-Sieg bei Toulouse die Tabelle mit dem Punktemaximum anführt.

Beste Chancen auf ein Weiterkommen haben nach dem 4. Spieltag auch Salzburg (1:0 bei Levski Sofia), Ajax Amsterdam (2:0 bei Dinamo Zagreb) sowie der RSC Anderlecht (3:1 gegen Timisoara). Sollte der Protest von Dinamo Zagreb gegen den Abzug von drei Punkten wegen Fanausschreitungen abgewiesen werden, hätte sich auch Anderlecht vorzeitig für die nächste Runde qualifiziert.

Um die Zwischenrunde mehr denn je zittern muss Stephan Lichtsteiner mit Lazio Rom. Die Italiener unterlagen auswärts dem FC Villarreal nach einer desaströsen Vorstellung 1:4.

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