Bollin senkte über 50 m Rücken seine persönliche Bestzeit in zwei Schritten um zwei Zehntel. Der Berner, im letzten Jahr an den Junioren-Europameisterschaften in Helsinki Medaillengewinner über diese Distanz, blieb in Uster sowohl im Vorlauf (25,22) wie auch bei Titelgewinn im Final (25,07) unter der für Südkorea geforderten WM-Norm.

Nach dem zweiten Wettkampftag im Zürcher Oberland steht zudem fest, dass in Südkorea auch eine Schweizer Männer-Staffel über 4x200 m Crawl starten wird. Im Einzel-Final über die vier Bahnlängen im Crawl-Stil sicherte sich Antonio Djakovic eine weitere Goldmedaille. Neben dem bereits für die WM qualifizierten Schwimmer des SC Uster Wallisellen blieben auch der knapp geschlagene Aleksi Schmid und der drittklassierte Nils Liess deutlich unter der 1:50er-Grenze und sprangen damit auf den WM-Zug auf.

Gleiches gilt mit grösster Wahrscheinlichkeit auch für Roman Mityukov, der in den Mixed- und Lagenstaffeln als Rückenschwimmer, aber auch über 4x200 m Crawl eingesetzt werden kann. Auch bei den Frauen wird für die 4x100-m-Crawlstaffel noch eine Ersatzschwimmerin selektioniert. Damit umfasst das Schweizer Aufgebot für Gwangju bereits ein Dutzend Athleten.

Wieder Rekorde für Kost und Mamié

Nina Kost und Lisa Mamié sorgten am Freitag wiederum für Schweizer Rekorde. Über 100 m Brust senkte Mamié ihre eigene, erst Anfang März aufgestellte Bestmarke um gleich 0,61 Sekunden auf 1:07,59. Wie tags zuvor über die doppelte Distanz blieb die Zürcherin abermals unter der WM-Limite. Gleiches gelang auch Kost als Startschwimmerin in der 4x100-m-Crawlstaffel. Sie verbesserte in 54,53 ihren eigenen Rekord von Anfang Jahr um einen Zehntel und bestätigte die damals bereits erfüllte Limite erneut.