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Billy Twomey greift nach dem Jackpot

Billy Twomey hat das grosse Geld im Visier

Billy Twomey hat das grosse Geld im Visier

Billy Twomey ist am Mercedes-CSI Zürich auf bestem Wege, den Jackpot von 300 000 Franken zu knacken. Der Ire hat mit Tinka's Serenade nach dem Rolex-GP auch das Zweiphasenspringen gewonnen.

Jetzt zittern die beiden Zürcher Co-Präsidenten Reto Caviezel und Oliver Höner, die mit dem "Art-on-Ice-Rittberger" eine Sonderprämie von 300 000 Franken für den Gewinn der drei Hauptevents im gleichen Jahr ausgeschrieben haben. Der 34-jährige Ire, der in Nottingham in England lebt, siegte im auf 100 000 Franken Preisgeld aufgestockten Zweiphasenspringen mit 37 Hundertsteln Vorsprung auf seinen Landsmann Denis Lynch auf Abberuail und 81 Hundertstel vor der Australierin Edwina Alexander auf Socrates.

Reitamateur Andreas Ott (45), der Bauingenieur aus Mettmenstetten, vermochte sich als Sechster mit seinem eigenen Rapp-Hengst Loxy de la Reselle CH als bester Schweizer zu klassieren. Viel Applaus der über 13 000 Zuschauer im Hallenstadion belohnte auch auf die fehlerlosen Ritte der platzierten Schweizer Theo Muff/Acomet (7.), Hansueli Sprunger/Kepi de Valse (9.), der 18-jährigen Schwyzerin Annina Züger/Liberté Courcelle (10.) und Schweizer Meisterin Claudia Gisler/Touchable (11.).

"In elf Jahren wurde der Jackpot nie geknackt", erinnert sich Reto Caviezel, dem nach dem zweiten Sieg von Billy Twomey der Rotwein am VIP-Tisch mit Beni Thurnheer sichtlich nicht mehr so mundete. Im Jahre 2006 war die Irin Jessica Kürten nahe dran, den Sonderpreis abzuholen. Sie hatte mit Quibell den Rolex Grand Prix und mit Libertina das damalige Mercedes Master gewonnen und erreichte mit Quibell auch das Stechen der Mercedes Classic. Schweiss rann damals über die Stirnen der Herren Caviezel und Höner, ehe sich Kürten am drittletzten Hindernis verschätzte und "nur" Dritte wurde.

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