Sportklettern

Beste Westeuropäerin im Speed

Ränge 30 (Boulder) und 21 (Speed) an der WM – Petra Klingler auf dem Weg nach oben.

Sportklettern WM

Ränge 30 (Boulder) und 21 (Speed) an der WM – Petra Klingler auf dem Weg nach oben.

Vom 30. Juni bis am 5. Juli fand die WM im Sportklettern in Xining/China statt. Die alle zwei Jahre stattfindenden Titelkämpfe wurden in drei Kategorien ausgetragen: Lead, Bouldern und Speed.

Am 30. Juni begann die WM in Xining mit der Qualifikation im Bouldern. Alexandra Eyer gelang auf Anhieb ein hervorragendes Resultat. Mit fünf Tops erreichte sie den dritten Rang und qualifizierte sich souverän fürs Halbfinale der besten 20 Athletinnen. Dort konnte sie diese Glanzleistung leider nicht wiederholen. Mit nur einem Top landete sie auf dem 16. Platz. Christina Schmid schaffte im Halbfinale leider kein Top und belegte am Schluss den 20. Rang.

Eine der jüngsten Teilnehmerinnen

Die erst 17-jährige Bonstetterin Petra Klingler holte sich bei ihrer WM-Premiere trotz eines Magen-Darm-Infekts den 30. Schlussrang und platzierte sich - mit Jahrgang 1992 als eine der jüngsten Teilnehmerinnen - im Mittelfeld der Weltelite. Weltmeisterin wurde die Russin Yulia Abramchuk vor der Ukrainerin Olga Shalagina und der Weltmeisterin 07 Anna Stöhr (Österreich).

Bei den Herren belegte Cédric Lachat den guten neunten Schlussrang. Martin Jaggi wurde 45. Den Weltmeistertitel holte sich der Russe Alexey Rubtsov vor Landsmann Rustam Gelmanov und dem Briten David Barrans.

Auch in der Disziplin Lead schafften es Alexandra Eyer und Christina Schmid ins Halbfinale der besten 26 Lead-Kletterinnen. Sie erreichten die Ränge 12 und 26. Katherine Choong verpasste leider bereits die Halbfinal- Qualifikation und musste sich mit dem 29. Schlussrang zufriedengeben. Johanna Ernst aus Österreich darf sich neu Lead-Weltmeisterin nennen.

Cédric Lachat zeigte eine Spitzenleistung und wurde im Showdown der besten acht Kletterer aus sieben verschiedenen Nationen 7. Martin Jaggi schied nach der ersten Runde aus und erreichte den 32. Schlussrang.

Speed: Dominanz der Chinesen

Bei den Damen räumten die Chinesinnen im Speed die ersten drei Plätze ab. Die Plätze 4 bis 20 belegten vor allem Athletinnen aus Russland, Kasachstan, Kirgisien, der Ukraine und Taipeh. Petra Klingler schaffte es als beste Schweizerin und Westeuropäerin auf Rang 21.

Alexandra Eyer wurde 27. und Christina Schmid 28. Bei den Herren gewann der Chinese Qixin Zhong. Auf dem 38. Rang ist Martin Jaggi und Cédric Lachat belegte den 41. Platz.

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