Olympische Spiele

Bescheidener Ex-Skistar: Russi wollte sich in seinen Sotschi-Pisten nicht verewigen

Bernhard Russi (Archiv)

Bernhard Russi (Archiv)

Bernhard Russi hat bei der Konzeption der Olympia-Pisten von Sotschi zwar einen Streckenabschnitt nach Paul Accola benannt, für sich selber hätte er das aber nicht gewollt. «Darauf bin ich nicht erpicht», sagt er - und ausserdem töne «Russi» zu sehr nach Russland.

Bernhard Russi zeigt sich äusserst bescheiden: Er bei der Konzeption der Olympia-Skipisten von Sotschi einen Streckenabschnitt nach Paul Accola benannt. Diesen Abschnitt mit seinem eigenen Namen zu benennen wäre nicht sein Ding gewesen.

Und zum Land - oder besser zu dessen derzeitigem Präsidenten - möchte er auf Distanz gehen. Er sei zwar zweimal mit Wladimir Putin essen gegangen, aber dessen Handlanger sei er nicht, betonte die Skilegende gegenüber der "SonntagsZeitung".

"Sport und Politik gehören getrennt", findet er. Deshalb hält er auch nichts von Boykott.

Für die Schweizer Alpinen sieht Russi in Sotschi Potenzial für fünf Medaillen. "Das wäre eine Superleistung."

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