Unfälle

Berg-, Schnee- und Wassersport fordern die meisten Opfer

Macht viel Spass, kann aber aber gefährlich sein: Schwimmen im Fluss, hier im Rhein in Basel. (Archiv)

Macht viel Spass, kann aber aber gefährlich sein: Schwimmen im Fluss, hier im Rhein in Basel. (Archiv)

In den letzten 15 Jahren sind in der Schweiz beim Sporttreiben 2718 Menschen ums Leben gekommen. Pro Jahr sind das 181, unter ihnen 59 Touristen aus dem Ausland. Am meisten Menschen starben beim Bergsport gefolgt von Schnee- und Wassersport.

Durchschnittlich 83 Menschen pro Jahr verlieren ihr Leben in den Bergen, wie die Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) am Dienstag aufgrund ihrer Auswertung der Jahre 2000 bis 2014 mitteilte. Diese Bergtoten gegen insbesondere aufs Konto des Wanderns und des Bergsteigens.

Beim Schneesport sind jährlich im Schnitt 39 Opfer zu beklagen. Die meisten von ihnen sterben bei Skitouren oder beim Freeriden. Beim Wassersport schliesslich ertranken im Beobachtungszeitraum durchschnittlich 36 Personen pro Jahr. Die meisten von ihnen gehen ohne erkennbaren Grund plötzlich unter, zweithäufigster Unfallhergang ist der plötzliche Sturz ins Wasser.

Die bfu erinnert in diesem Zusammenhang einmal mehr an die wichtigsten Regeln bei diesen Sportarten. In den Bergen sind eine sorgfältige Planung, die richtige Einschätzung der eigenen Kräfte, die angemessene Ausrüstung und eine stetige Kontrolle unterwegs ausschlaggebend für die Sicherheit.

Im Schneesport sind beim Verlassen der Pisten Lawinenkunde oder eine lawinenkundige Leitung sowie die Notfallausrüstung nötig. Am und im Wasser sollte man Kinder im Auge behalten, Kleinkinder sogar in Griffnähe - also nicht weiter als drei Schritte entfernt.

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