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Becherwurf-Skandal: Fan stellte sich

Becherwerfer

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Da hat ihn wohl das schlechte Gewissen geplagt: Der Luzern-Anhänger, der am Sonntag GC-Verteidiger Enzo Ruiz einen Wasserbecher an den Kopf warf, hat sich gestellt.

Wie Luzerns Sicherheitsverantwortlicher Mike Hauser erklärte, habe sich der Werfer freiwillig gestellt und bedaure den Vorfall zu tiefst. Nach seinen Angaben sei der Getränkeplastikbecher noch zu einem Drittel mit Bier gefüllt gewesen. Luzern hat dem Fehlbaren per sofort ein zweijähriges Stadionverbot auferlegt. Über die Höhe der Busse wird nach dem Urteil der Disziplinarkommission der Swiss Football League entschieden.

Diese muss den GC-Protest der Grasshoppers behandeln. GC hatte nach dem Vorfall in der 91. Minute noch auf dem Spielfeld durch Captain Vero Salatic beim Schiedsrichter Protest eingelegt. Die Hoppers hatten bereits drei Auswechslungen vorgenommen und mussten die Partie mit einem Mann weniger beenden. Zwei Minuten später erzielte Luzerns Renggli per Penalty den 2:1-Siegtreffer.

PS: Luzern hat auch entschieden, das "Kopfgeld" für die Überführung des Petardenwerfers beim Barrage-Rückspiel gegen Lugano vom 13. Juni auf 10'000 Franken zu erhöhen.

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