Im zweiten Durchgang stellte Hefti einen Bahnrekord auf, nachdem dem 31-jährigen Steuermann die erste Fahrt nicht ganz nach Wunsch geraten war. Acht Hundertstel fehlten dem Appenzeller und seinem starken Hintermann Thomas Lamparter schliesslich zum Sieg, der an den deutschen WM-Zweiten Thomas Florschütz ging. Auch den Startrekord brachten die beiden Schweizer auf der Olympiabahn von 2010 in ihren Besitz. Der kanadische Halbzeit-Leader Pierre Lueders, der Kronfavorit für die Olympischen Spiele, landete im dritten Rang mit 19/100 Rückstand.

Ivo Rüegg steuerte den zweiten Schweizer Schlitten auf den fünften Platz. Wie der zeitgleiche deutsche Olympiasieger Andre Lange büsste Rüegg 28 Hundertstelsekunden auf Florschütz ein. Weltcup-Leader Hefti baute den Vorsprung in der Zweierbob-Gesamtwertung auf Lange auf 56 Punkte aus. Im siebten von insgesamt acht Weltcup-Rennen in dieser Saison fuhren Hefti und Lamparter zum sechsten Mal auf das Podest.

Daniel Schmid wurde Zwölfter. Im zweiten Durchgang verbesserte sich der im Abschlusstraining gestürzte Aargauer um sieben Plätze.