Wettskandal

Auch Spanien und Dänemark vom Wettskandal erfasst

Ärger nun auch in Spanien

Ärger nun auch in Spanien

Der Wettskandal hat auch Spanien erreicht.

Die spanische Justiz ermittelt nach Angaben des nationalen Verbandes RFEF gegen die Zweitligisten Rayo Vallecano und UD Las Palmas sowie sieben Profis Vereine, die Spiele manipuliert haben sollen.

Im Blickpunkt der Ermittlungen steht unter anderem die Zweitliga-Partie zwischen UD Las Palmas und Rayo Vallecano, die im Juni 0:0 endete, und bei der es zu lediglich zwei Torschüssen gekommen sein soll. Das torlose Remis nutzte beiden Teams. Las Palmas sicherte sich mit dem Punkt den Klassenerhalt; für Rayo Vallecano ging es um nichts mehr, aber der Torhüter der Madrilenen konnte so die Auszeichnung für den Goalie mit den wenigsten Gegentoren gewinnen.

Die bekanntesten der sieben verdächtigten Spieler sind Saragossas Goalie Javier Lopez Vallejo und Rayo Vallecanos Stürmer Piti. Saragossa wollte die Vorwürfe gegen seinen Torhüter bislang nicht bestätigen; Rayo Vallecano erklärte indes, dass Ermittlungen gegen den genannten Spieler und den Verein laufen.

Die Zeitung "El País" berichtete am Mittwoch unter Berufung auf Verbandskreise, in den Skandal seien möglicherweise sogar bis zu 20 Spieler involviert.

Auch der dänische Meister FC Kopenhagen ist offenbar ins Visier der Ermittler gerückt. Das bestätigte der Anwalt Burkhard Benecken, nachdem er einen Tag lang Einsicht in die Akten der Bochumer Staatsanwaltschaft hatte. So soll es unter anderem um die diesjährigen Qualifikationsspiele zur Champions League zwischen Kopenhagen und APOEL Nikosia gehen. Die Dänen verloren nach einem 1:0-Sieg im Hinspiel das Rückspiel auf Zypern überraschend 1:3 und verpassten so die Gruppenphase der Königsklasse.

In Griechenland sind zwölf Klubs der zweiten Division in den Verdacht von Wettmanipulationen geraten - dabei geht es vorerst um 13 Spiele in der Meisterschaft und im Cup. Das gab der Generalsekretär des griechischen Kultur- und Sportministeriums bekannt. Allerdings reichten die bisher vorliegenden Informationen noch nicht aus, um konkret gegen die Klubs zu ermitteln. Deshalb nannte das Ministerium bisher auch weder Namen von Klubs, noch von Spielern oder betroffene Partien.

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