Andreas Wenger (42), der das Amt seit Ende August interimistisch inne gehabt hat, tritt per sofort die Nachfolge des Berners an.

Der studierte Betriebsokonom Wenger ist seit 2006 als Chef Dienste für den Verband tätig und Mitglied der Geschäftsleitung. In seine neue Aufgabe wurde er nach einem einstimmigen Beschluss des Präsidiums gehievt. "Wir sind überzeugt, dass wir mit Andy Wenger eine sehr gute Lösung gefunden haben. Er kennt den Skiverband bestens und weiss somit genau, was ihn erwartet. Zudem geniesst er eine grosse Akzeptanz und wird von internen und externen Ansprechpartnern sehr geschätzt", sagt Swiss-Ski-Präsident Urs Lehmann.

Den Posten des Direktors hatte Wenger in den letzten Wochen zum dritten Mal aushilfsmässig bekleidet. Der Berner hatte die Geschicke im Haus des Skisports schon während einer gesundheitlich bedingten Auszeit von Hansruedi Laich und während der Übergangsphase von Laich zu Vaucher geleitet. In diesen Perioden lieferte Wenger überzeugende Arbeit ab. "Andy agierte äusserst geschickt und stellte sein Durchsetzungsvermögen unter Beweis", so Lehmann weiter.

Wenger war schon vor seinem Wechsel zu Swiss-Ski vor vier Jahren eng mit dem Skisport verbunden. Von 2001 bis 2006 war er als Leiter Administration und Mitglied der Geschäftsleitung bei der Firma Rossignol tätig.

Vaucher war Ende August nach lediglich acht Monaten freigestellt worden. Grund dafür gewesen waren "Unstimmigkeiten in verschiedenen Bereichen, die das Vertrauensverhältnis nachhaltig gestört und eine weitere Zusammenarbeit verunmöglicht haben", wie es damals im Communiqué geheissen hatte.